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1. Petr. 1,3-7 

3 Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten
4 zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, das in den Himmeln aufbewahrt ist für euch,
5 die ihr in der Kraft Gottes durch Glauben bewahrt werdet zur Rettung, die bereitsteht, in der letzten Zeit offenbart zu werden.
6 Darin jubelt ihr, die ihr jetzt eine kleine Zeit, wenn es nötig ist, in mancherlei Versuchungen betrübt worden seid,
7 damit die Bewährung eures Glaubens viel kostbarer befunden wird als die des vergänglichen Goldes, das durch Feuer erprobt wird, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi;
8 den ihr liebt, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt; an den ihr glaubt, obwohl ihr ihn jetzt nicht seht, über den ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude jubelt;
9 und so erlangt ihr das Ziel eures Glaubens: die Rettung der Seelen.
10 Im Hinblick auf diese Rettung suchten und forschten Propheten, die über die an euch erwiesene Gnade weissagten.
11 Sie forschten, auf welche oder auf was für eine Zeit der Geist Christi, der in ihnen war, hindeutete, als er die Leiden, die auf Christus kommen sollten, und die Herrlichkeiten danach vorher bezeugte.
12 Ihnen wurde es offenbart, dass sie nicht sich selbst, sondern euch dienten im Blick auf das, was euch jetzt verkündet worden ist durch die, welche euch das Evangelium verkündigt haben im Heiligen Geist, der vom Himmel gesandt ist, in welche Dinge Engel hineinzuschauen begehren. 

Jeder Mensch - unabhängig von der Gesellschaftsform, in der er lebt - wächst unter den Einflüssen seiner Kultur, seiner Erziehung heran, die die Grundlage seines Lebens bilden. Als Christen haben wir davon unabhängig das Wort Gottes als Grundlage unseres Lebens. Dadurch erfahren wir bspw. Korrektur, aber auch Auferbauung. Hören wir auf das Wort Gottes und nehmen wir es an, hat das positive Auswirkungen auf unser Leben. Aber wir haben auch die Möglichkeit, es abzulehnen.
Vor kurzem wurde in Bopfingen des 30jährigen Krieges gedacht, der viel Unheil in das Leben der Menschen gebracht hat. Und auch bei der Betrachtung des 2. Weltkrieges können wir uns die Frage stellen: Wie kommt es, dass Christen miteinander kämpfen? Wir müssen wissen, dass der Teufel der Herrscher der Welt ist und viel Unruhe - auch unter Christen - verursacht bzw. verursachen will. Deshalb ist das Gebet eine wichtige Sache, damit Gott seine Gnade walten lassen kann in dieser Welt. Das Gebet benötigt wiederum Beter, die bereit sind, für die Nöte der Welt einzustehen.
Heutzutage bestimmt nicht mehr ein Fürst, welchen Glauben seine Untertanen haben. Jeder von uns hat sich persönlich dafür entschieden, an den Herrn Jesus als unseren Erlöser zu glauben und sich taufen zu lassen.
Unchristliche Politiker schädigen aber auch heute noch das Volk. Derzeit können wir die Wirtschaftskrise als Beispiel dafür anführen. Aber wir haben als Christen die Möglichkeit, für unsere Politiker in den Riss zu treten, damit sie Gottes Willen erkennen und Entscheidungen nach Gottes Willen treffen.
Es geht nicht darum, dass wir über die Vergangenheit und die Fehler, die gemacht wurden, schimpfen, sondern wir dürfen als Christen nach Vorne schauen. Wir sind froh darüber, dass wir das Wort Gottes haben. Aufgrund dessen haben wir die Hoffnung der Auferstehung. Wir leben nicht nur für das Diesseits, sondern für das Jenseits. Wir haben ein Bewusstsein über Gott, seine Güte, Gerechtigkeit und Gnade. Wir dürfen unser Leben nach Gottes Ordnung ausrichten. Im Hinblick auf die Ewigkeit sind unsere jetzigen Probleme klein. Wir haben eine Hoffnung auf das Erbe (V.  4) und dürfen unser Leben im Hinblick darauf führen trotz unserer Probleme, die wir auch als Christen haben.
Das Motto der heutigen Welt ist: Ich will etwas vom Leben haben! Diese Menschen müssen aber auch die Konsequenzen, die dieses Motto mit sich bringt, tragen. Sie verstricken sich häufig in Sünde und haben diese Last zu tragen, von der sie ohne Jesus nicht frei werden.
Als Christen hingegen sind wir in der Lage, anderen Menschen mit Fairness und auf der Ebene der Liebe zu begegnen. Interessant ist, dass Demokratie aus der freikirchlichen Vorstellung der Gleichstellung der Menschen entstand. Leider wird die Demokratie von manchen Politikern missbraucht. Es ist wichtig, dass wir andere Menschen auf das ewige Leben hinweisen, damit sie ihr Leben mit Gott in Ordnung bringen und Verantwortung übernehmen.
Auch als Christen stehen wir in Anfechtung, in Erschütterungen und Nöten, worüber wir traurig sind, aber es wird uns zugesagt, dass diese Traurigkeit nur von kurzer Zeit sein wird und wir frohlocken werden (V 6). Genauso wie es in der Welt Prüfungen gibt (bspw. wird Gold durch Feuer geprüft), prüft Gott die Menschen, die er liebt. Gott möchte uns erziehen, dadurch werden wir wie das Gold, das durch die Prüfung wertvoller wird, ebenfalls wertvoller vor Gott zu seinem Lob, seiner Ehre und seiner Herrlichkeit bei Jesu Wiederkunft (V. 7).
Unser Leben auf der Erde ist zeitlich minimal zu sehen im Hinblick auf das Leben in der Ewigkeit. Wir leben nicht nach einem Lust-und-Laune-Prinzip, denn unser Leben besteht  aus einem Kampf. Bspw. kann die Weitergabe des Wortes Gottes und der Botschaft Jesus ein Kampf für uns darstellen.
Ein Weinstock trägt mehr Frucht, wenn er beschnitten wurde. Genauso beschneidet uns Gott, damit wir Frucht bringen können. Ein anderes Bild ist, dass ein Christ geläutert werden wird.
Wichtig ist, dass wir uns in die Hände Gottes begeben und uns von ihm etwas sagen lassen. Leben wir in Beziehung mit ihm, dürfen wir gewiss sein, von ihm konkrete Antworten auf unsere Lebenssituationen zu erhalten. Das Lesen der Bibel ist eine Möglichkeit, damit Gott zu uns sprechen, uns ermahnen, korrigieren und auferbauen kann. Seien wir täglich, ja jeder Zeit in Beziehung zu ihm.
Das Prinzip des Prüfens herrscht auch in der Welt vor. Frauen wollen bspw. die Treue ihres Mannes testen, indem sie ihn durch eine andere Frau in Versuchung führen lassen. Sie trennen sich, wenn der Mann diese Prüfung nicht besteht. Ist das Liebe?
Die Propheten im AT weissagten über Jesus, die konnten  aber nicht erfassen, wie die Erlösung im Neuen Bund sein sollte.
Unsere Lenden sollen wir mit Wahrheit umgürten. Unser Trachten und Sinnen soll am Wesen Jesu ausgerichtet sein. Deshalb sollen wir uns nicht von Nichtigkeiten des Lebens beeinflussen lassen. Jesus hat gesagt, dass wir größere Wunder tun werden als er. Ziel ist, dass wir ein Leben in Heiligkeit führen und Jesus ähnlicher werden.
Das Leben als Christ ist nicht einfach. Aber Gott lässt keine Prüfung zu,
die wir nicht tragen können. Zudem geht keine Versuchung, die vom Teufel kommt, an Gott vorbei. Das Gebet des Vater unsers kann uns eine Hilfe sein. Zuerst loben und preisen wir Gott, bringen unsere Anliegen vor Gott, bitten um Vergebung unserer Schuld und vergeben anderen und bitten, dass wir nicht in Versuchung geführt, sondern erlöst werden.
Lasst uns eintreten im Gebet für unser Land. Luther trat ein im Gebet für seine Zeit, in der er lebte. Er bekam die Zuversicht, dass zu seiner Zeit kein größerer Glaubenskrieg ausbrechen würde. Einem Missionar wurde die Evangelisation in einem halb muslimischen Land verboten. Im Geist betete er, dass dieser Mann nicht mehr lange im Amt sein würde. Kurz darauf war dieser Mann nicht mehr in seinem Amt und die Evangelisation konnte beginnen. Also lasst uns mutig in den Riss für unser Land treten.


Gemeinde Gottes Nördlingen

Hahnengasse 2
86720 Nördlingen
Tel.: 07362/21423
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