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Der Segen des Gehorsams
Jos. 24,14 Josua fuhr fort: "Deshalb habt Ehrfurcht vor dem Herrn!
Dient ihm aufrichtig und mit ganzer Hingabe! Trennt euch von den
Göttern, die eure Vorfahren jenseits des Euphrat und in Ägypten verehrt
haben. Dient allein dem Herrn! 15 Wenn es euch aber nicht gefällt, dem
Herrn zu dienen, dann entscheidet euch heute, wem ihr gehören wollt:
den Göttern, die eure Vorfahren jenseits des Euphrat verehrt haben,
oder den Göttern der Amoriter, in deren Land ihr lebt. Ich aber und
meine Familie, wir wollen dem Herrn dienen." 16 Da antwortete das Volk:
"Niemals wollen wir den Herrn verlassen und anderen Göttern dienen! 17
Denn der Herr, unser Gott, war es, der unsere Väter aus der Sklaverei
in Ägypten befreit hat. Er hat große Wunder vor den Augen unseres
Volkes vollbracht. Er hat uns auf dem ganzen Weg beschützt, als wir die
Gebiete vieler Völker durchqueren mussten. 18 Der Herr war es, der die
Amoriter und alle anderen Völker vertrieben hat, die hier früher gelebt
haben. Auch wir wollen ihm dienen: Der Herr ist unser Gott!"
Josua ist der Führer Israels nach dem Tod von Moses. Am Ende seines
Lebens, er wurde 110 Jahre alt, fragt er das Volk, wem es zukünftig
folgen will. Das Volk trifft eine Entscheidung. Es erinnert sich an
das, was Gott für es getan hat.
Josua hat die Knechtschaft in Ägypten, die Befreiung Israels und den
Untergang Pharaos erlebt. Er hat während der Wüstenwanderung viele
Wunder erfahren dürfen. Er hat die Versorgung des Volkes mit Manna,
Wachteln und Wasser erlebt. Er hat die Siege Israels über andere Völker
erlebt und das Heer angeführt. Er hat die Wolkensäule am Tag, die für
die Kühle am Tag sorgte und durch die Gott das Volk in das verheißene
Land führte, und die Feuersäule in der Nacht, die für Wärme sorgte
gesehen. Josua wusste, Gott ist mit ihnen, bleiben sie bei ihm. Das
Volk hat diese Dinge aber immer wieder vergessen. Als Moses bspw. auf
dem Berg Sinai war, was tat das Volk? Nachdem Moses nicht zu der Zeit
vom Berg kam, die es erwartet hatte, baute es ein goldenes Kalb, um es
anzubeten. Zudem murrte es häufig wegen Nahrung und Wasser, obwohl sie
hätten wissen können, dass Gott sie zuverlässig versorgt.
Als das Volk Israel nach Ägypten kam, bestand es aus 70 Mann. Sie
bekamen dort gutes, fruchtbares Land (1. Mos 47,11: Josef aber wies
seinem Vater und seinen Brüdern Wohnsitze an und gab ihnen Grundbesitz
im Land Ägypten, im besten Teil des Landes, im Land Ramses, wie der
Pharao befohlen hatte.), aber es war nicht das Land, das Gott dem Volk
verheißen hatte. Das verheißene Land war Kanaan. Gott hält seine
Versprechen ein und bringt sie in das verheißene Land - aber zu der
Zeit, die er vorherbestimt hat. Als das Volk nach ca. 400 Jahren in
Ägypten so zahlreich war, bekam der Pharao Angst vor den
Israeliten. Normalerweise ist es so, dass sich die Menschen, die in ein
Land einwandern, an die dortigen Gegebenheiten anpassen, sich
integrieren und sich assimilieren. Dies war bei dem Volk Israel
nicht der Fall. Beim Auszug aus Ägypten. Das Jahr 2009 geht als Jahr
der Krise in die Geschichte ein. Gilt das auch für uns Christen?
Deutlich an der Krise wird, dass die Maßstäbe Gottes in unserem Land
immer mehr in den Hintergrund geraten. Wir sind aufgerufen, für unser
Land, für unsere Regierung und für die Menschen in unserem Land zu
beten. Lasst uns mutig das Evangelium verkündigen, lasst uns dabei auf
Menschen zugehen, mit denen wir bislang noch nicht gesprochen haben. In
Deutschland scheint es keine Erweckung im großen Stil zu geben. Aber
wir haben die Möglichkeit, Person um Person in der persönlichen
Begegnung für Jesus zu gewinnen.bestand das Volk aus 600 000 Männern.
(2. Mos. 12,37 Sie brachen auf und zogen zu Fuß von Ramses nach Sukkot;
es waren etwa 600 000 Männer mit ihren Frauen und Kindern.) Es gibt
Skeptiker, die behaupten, das sei in 430 Jahren unmöglich. Wenn
allerdings jede Frau durchschnittlich fünf Kinder hatte, ist dies
leicht möglich. Mit dieser Anzahl von Männern verließen sie Ägypten und
mit dieser Anzahl kamen sie im verheißenen Land an. So eine Menge von
Menschen durch eine Wüste zu führen, ist nicht einfach. Das wäre auch
heute noch eine schwierige Aufgabe. Und doch ist es gelungen, weil Gott
es war, der die Führung übernommen hat.
Gott hat erwartet, dass sein Volk das tat, was es tun konnte, und ER
tat, was ihnen nicht möglich war. Im Kampf gegen die Amoriter hätten
die Israeliten aus menschlicher Sicht verlieren müssen, aber Moses
betete während des Kampfes Gott an. Solange seine Hände oben waren, war
ihnen der Sieg nahe, sobald sie aber nach unten gingen, war der Feind
überlegen. Deshalb wurde Moses von zwei Männern unterstützt, damit
seine Hände oben blieben und der Sieg dem Volk Israel sicher war.
Ebenso wäre es nie möglich gewesen, Jericho einnehmen zu können. Die
Wände der Stadtmauer waren so dick, dass zwei Streitwagen nebeneinander
Platz hatten. Dennoch nahmen die Israeliten Jericho ein. Warum? Weil
sie Gehorsam waren. Das Volk tat das, was Gott ihnen auftrug und Gott
schenkte ihnen den Sieg. Es kam nicht auf die Stärke der Kriegsmänner
und nicht auf ihre Waffenrüstung an. War es allerdings Ungehorsam, war
der Sieg nicht mit dem Volk, auch wenn die Gegner zahlenmäßig gering
waren und aus menschlicher Sicht ein Sieg hätte gewiss sein müssen
(Jos. 7).
Deutlich wird:
Dem Volk ging es gut, wenn es Gott gehorchte, es ging ihm schlecht,
wenn es Ungehorsam war (5. Mos. 30, 8 Denn ihr werdet zu ihm
zurückkehren und ihm gehorchen. Ihr werdet euch an alle seine Gebote
halten, die ich euch heute gebe. 9 Dann segnet der Herr, euer Gott,
euch bei eurer Arbeit und schenkt euch alles im Überfluss.// Spr 12,21
Kein Unglück geschieht den Menschen, die Gott gehorchen; über den
Ungehorsamen aber bricht das Unheil zusammen.).
Wisst ihr, das Volk Israel hat all die Jahrtausende bestand. Gott ist
mit diesem Volk. Die Völker der damaligen Zeit, die Amoriter,
Perisiter, Kanaaniter, Hetiter, Girgaschiter, Hiwiter und Jebusiter,
gibt es schon lange nicht mehr.
Das Jahr 2009 geht als Jahr der Krise in die Geschichte ein. Gilt das
auch für uns Christen? Deutlich an der Krise wird, dass die Maßstäbe
Gottes in unserem Land immer mehr in den Hintergrund geraten. Wir sind
aufgerufen, für unser Land, für unsere Regierung und für die Menschen
in unserem Land zu beten. Lasst uns mutig das Evangelium verkündigen,
lasst uns dabei auf Menschen zugehen, mit denen wir bislang noch nicht
gesprochen haben. In Deutschland scheint es keine Erweckung im großen
Stil zu geben. Aber wir haben die Möglichkeit, Person um Person in der
persönlichen Begegnung für Jesus zu gewinnen.
Gemeinde Gottes Nördlingen
Hahnengasse 2
86720 Nördlingen
Tel.: 07362/21423
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