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Die Kraft unseres Lebens

Wir kennen die Aussage: "Das geht runter wie Öl." Öl ist ein Gleitmittel, das auch sehr oft in der Mechanik Verwendung findet. Ein Auto kann sehr gut gepflegt sein und alle technischen Sicherheiten aufweisen, wenn aber das Öl fehlt, geht der Motor kaputt. Öl ist ein Symbol für den Heiligen Geist.

Im AT wurde Öl zum Opfern verwendet. Wenn im Tempel ein Opfer dargebracht wurde, wurde es entweder verbrannt oder von den Priestern gegessen. Der Opfernde konnte es auf jeden Fall nicht mehr mit nach Hause nehmen. Jeder, der ein Opfer brachte, hatte die Wahl, was er opfern wollte. Allerdings wusste der Opfernde, dass das, was er gab, das Beste sein sollte. Ein Opfer tat weh, denn es bedeutete Verzicht.

Es gab freiwillige und erforderliche Opfer. Bei den erforderlichen Opfern musste Blut fließen. Zu den Opfern ohne Blut zählt das Speiseopfer (3. Mos. 6). Die Zutaten bestanden aus Ähren, Weihrauch, Salz und Öl. Dies ergab einen süßen Geruch und sollte ein Gedenkopfer für den Herrn sein. In Hesekiel erklärt Gott, dass er kein Wohlgefallen am Blut hat. Ohne Sünde in unserem Leben wäre das Fließen von Blut nicht erforderlich. Das freiwillige Opfer drückt unseren Dank und unseren Lobpreis Gott gegenüber aus.

Hes. 46:

14 Und er soll alle Morgen den sechsten Teil eines Scheffels als Speisopfer dazu darbringen und den dritten Teil einer Kanne Öl, um das Feinmehl zu besprengen, als ein Speisopfer für den HERRN. Das soll eine ewige Ordnung sein über das tägliche Opfer.

Bei jedem Opfer kam ein Krug Öl hinzu.

Im Gleichnis der 10 Jungfrauen wird deutlich, wie wichtig Öl ist. Wir müssen das Öl immer dabei haben. Ist unser Leuchter leer, muss er bei Gott aufgetankt werden. Wir dürfen in die Fülle Gottes eintauchen, die Gott bereitet hat.

In Titus 3 wird beschrieben, wie unser Ölkrug immer voll bleibt:

5 machte er uns selig - nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit - durch das Bad der Wiedergeburt und Erneuerung im Heiligen Geist,
6 den er über uns reichlich ausgegossen hat durch Jesus Christus, unsern Heiland,
7 damit wir, durch dessen Gnade gerecht geworden, Erben des ewigen Lebens würden nach unsrer Hoffnung.
8 Das ist gewisslich wahr. Und ich will, dass du dies mit Ernst lehrst, damit alle, die zum Glauben an Gott gekommen sind, darauf bedacht sind, sich mit guten Werken hervorzutun. Das ist gut und nützt den Menschen.

Durch die Wiedergeburt beginnt das geistliche Leben. Jesus kommt in unser Leben und nimmt Wohnsitz in uns. Die Verwandlung, die dadurch beginnt, benötigt allerdings Zeit.

Unsere Nahrung - biologisch wie geistlich - hat Einfluss auf uns. Deshalb ist es erforderlich, täglich geistliche Nahrung zu uns zu nehmen und unsere Gedanken durch das Wort Gottes beeinflussen zu lassen. Aus unserem Leben sollen Werke hervorgehen. Diese sind nicht heilsnotwendig, allerdings Zeichen des Glaubens. Werke ohne Glauben sind tot. Durch Werke aus dem Glauben werden die Früchte des Glaubens sichtbar.

Phil. 2:

14 Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel,
15 damit ihr ohne Tadel und lauter seid, Gottes Kinder, ohne Makel mitten unter einem verdorbenen und verkehrten Geschlecht, unter dem ihr scheint als Lichter in der Welt,
16 dadurch dass ihr festhaltet am Wort des Lebens, mir zum Ruhm an dem Tage Christi, sodass ich nicht vergeblich gelaufen bin noch vergeblich gearbeitet habe.
17 Und wenn ich auch geopfert werde bei dem Opfer und Gottesdienst eures Glaubens, so freue ich mich und freue mich mit euch allen.
18 Darüber sollt ihr euch auch freuen und sollt euch mit mir freuen.

1. Kor. 1:

4 Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch gegeben ist in Christus Jesus,
5 dass ihr durch ihn in allen Stücken reich gemacht seid, in aller Lehre und in aller Erkenntnis.
6 Denn die Predigt von Christus ist in euch kräftig geworden,
7 sodass ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gabe und wartet nur auf die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus.
8 Der wird euch auch fest erhalten bis ans Ende, dass ihr untadelig seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus.

Joh. 8,31:

31 Da sprach nun Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger

Hes. 47:

Der wunderbare Strom aus dem Tempel

1 Und er führte mich wieder zu der Tür des Tempels. Und siehe, da floss ein Wasser heraus unter der Schwelle des Tempels nach Osten; denn die vordere Seite des Tempels lag gegen Osten. Und das Wasser lief unten an der südlichen Seitenwand des Tempels hinab, südlich am Altar vorbei.
2 Und er führte mich hinaus durch das Tor im Norden und brachte mich außen herum zum äußeren Tor im Osten; und siehe, das Wasser sprang heraus aus seiner südlichen Seitenwand.
3 Und der Mann ging heraus nach Osten und hatte eine Messschnur in der Hand, und er maß tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen; da ging es mir bis an die Knöchel.
4 Und er maß abermals tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: da ging es mir bis an die Knie; und er maß noch tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: da ging es mir bis an die Lenden.
5 Da maß er noch tausend Ellen: da war es ein Strom, so tief, dass ich nicht mehr hindurchgehen konnte; denn das Wasser war so hoch, dass man schwimmen musste und nicht hindurchgehen konnte.
6 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, hast du das gesehen? Und er führte mich zurück am Ufer des Flusses entlang.
7 Und als ich zurückkam, siehe, da standen sehr viele Bäume am Ufer auf beiden Seiten.
8 Und er sprach zu mir: Dies Wasser fließt hinaus in das östliche Gebiet und weiter hinab zum Jordantal und mündet ins Tote Meer. Und wenn es ins Meer fließt, soll dessen Wasser gesund werden,
9 und alles, was darin lebt und webt, wohin der Strom kommt, das soll leben. Und es soll sehr viele Fische dort geben, wenn dieses Wasser dorthin kommt; und alles soll gesund werden und leben, wohin dieser Strom kommt.
10 Und es werden an ihm die Fischer stehen. Von En-Gedi bis nach En-Eglajim wird man die Fischgarne aufspannen; denn es wird dort sehr viele Fische von aller Art geben wie im großen Meer.
11 Aber die Teiche und Lachen daneben werden nicht gesund werden, sondern man soll daraus Salz gewinnen.
12 Und an dem Strom werden an seinem Ufer auf beiden Seiten allerlei fruchtbare Bäume wachsen; und ihre Blätter werden nicht verwelken und mit ihren Früchten hat es kein Ende. Sie werden alle Monate neue Früchte bringen; denn ihr Wasser fließt aus dem Heiligtum. Ihre Früchte werden zur Speise dienen und ihre Blätter zur Arznei.

Offb. 22:

1 Und er zeigte mir einen Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes;
2 mitten auf dem Platz und auf beiden Seiten des Stromes Bäume des Lebens, die tragen zwölfmal Früchte, jeden Monat bringen sie ihre Frucht, und die Blätter der Bäume dienen zur Heilung der Völker.

Der Strom hört nicht auf zu fließen und das Wasser wird immer tiefer. Das Wunderbare ist aber, dass es bei Gott keine Jahreszeiten mehr gibt. Es kommen monatlich Früchte hervor, die sowohl zur Speise als auch zur Heilung dienen. Wenn wir an der Quelle Gottes sind, werden auch unsere Früchte kein Ende haben und wir werden heil werden.


Gemeinde Gottes Nördlingen

Hahnengasse 2
86720 Nördlingen
Tel.: 07362/21423
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