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Frieden
Jesaja 57, 18-19: Ich sah ihre Taten genau. Und doch will ich ihnen
wieder zurechthelfen und sie führen. Die Trauernden will ich
trösten; ein Freudenlied lege ich ihnen in den Mund. Dann werden sie
alle in Frieden leben, ob in der Nähe oder in der Ferne, denn ich will
mein Volk heilen. Das verspreche ich, der Herr.
In unserem Text sagt uns Gott zu, dass er sein Volk tröstet, seinem
Volk ein Freudenlied in den Mund legt, seinem Volk Frieden schenkt und
sein Volk heilt.
Die Welt, unsere Welt, schreit nach Frieden. Ein anderer Aspekt, der
uns Menschen wichtig ist, ist Gesundheit. Wie gehen wir als Christen
mit diesen beiden Anliegender Welt um. Verkündigen wir den Frieden
Gottes? Wie gehen wir mit Krankheiten unserer Mitmenschen um? Das ist
nicht immer einfach, da wir wissen, dass Gott Dinge zulässt, aber nicht
immer die Gründe dafür wissen. Oft erreichen wir Menschen nicht
durch das Wort Gottes. Aber es gibt eine Sache, die sie nicht in Frage
stellen können. Das ist unser Zeugnis über unsere Erlebnisse mit Gott.
Dies beeindruckt Menschen, die Gott fern stehen, da sie die Authentität
unsere Worte spüren.
Heutzutage gibt es einen Mann, durch den sich die Welt Frieden erhofft.
Es ist der amerikanische Präsident Barack Obama. Dieser Name ist
biblisch. Es gab einen Mann namens Barack im AT, durch den Gott seinem
Volk Befreiung schenkte.
Zur Zeit der Richter gerieten die Israeliten aufgrund ihres Ungehorsams
(sie taten, was Gott verabscheute) immer wieder in Gefangenschaft und
Unterdrückung durch andere Völker. Als Prophetin Debora Richterin war,
wurde das Volk Israel durch den Kanaaniterkönig Jabin
unterdrückt. Gott berief durch die Prophetin Debora Barak, um sie
von dieser Unterdrückung zu befreien. Barak wollte aber nur gehen, wenn
Debora ihn begleitet. Sie sagte zu und gemeinsam führte sie Gott zum
Sieg über die Kanaaniter.
Als Geschwister sind wir aufgefordert, einander zu unterstützen. Wir
müssen unsere Lasten nicht alleine tragen, unsere Kämpfe nicht alleine
kämpfen.
Wie erlangen wir Frieden?
Hebr. 10: 16 "Dies ist der Bund, den ich mit meinem Volk Israel
schließen werde", sprach er: "Ich schreibe mein Gesetz in ihr Herz, es
soll ihr ganzes Denken und Handeln bestimmen. 17 Ich vergebe
ihnen ihre Schuld und denke nicht mehr an ihre Sünden." 18 Sind aber
die Sünden vergeben, dann ist kein Opfer mehr nötig.
19 Und so, liebe Brüder und Schwestern, können wir jetzt durch das
Blut, das Jesus Christus am Kreuz für uns vergossen hat, frei und
ungehindert in Gottes Heiligtum eintreten. 20 Christus hat sein Leben
geopfert und damit den Vorhang niedergerissen, der uns von Gott
trennte. So hat er uns einen neuen Weg gebahnt, der zum Leben führt.
Gott hat einen Plan für alle Menschen und es gibt dafür nur einen Weg.
Das ist der Weg durch den fleischernen Vorhang hindurch. Der Opfertod
Jesu hat für alle Zeit Gültigkeit. Gott sagt uns auch heute zu, dass er
uns unsere Schuld vergibt und nicht mehr daran denkt. Durch die
Vergebung ist kein weiteres Opfer mehr nötig. Durch Gottes Vergebung
erlangen wir den Frieden, den nur Gott schenken kann.
Wie gelingt es uns, Menschen für den Frieden Gottes zu öffnen?
Um Menschen für Gott zu erreichen gibt es zwei Dinge, die erforderlich sind:
- Vorleben des Christseins
- Gebet um Weisheit, wie wir für Menschen beten können.
Voraussetzung dafür ist allerdings eine lebendige Beziehung zu Gott,
damit wir die Lebendigkeit, die Gott uns schenkt, weitergeben können.
Hebr. 10: 22 Darum wollen wir uns Gott nähern mit aufrichtigem Herzen
und im festen Glauben; denn das Blut Jesu Christi hat uns von unserem
schlechten Gewissen befreit, und unser Körper wurde mit reinem Wasser
von aller Schuld rein gewaschen. 23 Haltet an dieser Hoffnung fest, zu
der wir uns bekennen, und lasst euch durch nichts davon abbringen. Ihr
könnt euch felsenfest auf sie verlassen, weil Gott sein Wort hält. 24
Lasst uns aufeinander achten! Wir wollen uns zu gegenseitiger Liebe
ermutigen und einander anspornen, Gutes zu tun. 25 Versäumt nicht die
Zusammenkünfte eurer Gemeinde, wie es sich einige angewöhnt haben.
Ermahnt euch gegenseitig dabeizubleiben. Ihr seht ja, dass der Tag nahe
ist, an dem der Herr kommt.
Im Bibeltext werden einige Punkte aufgezählt, die uns helfen, eine
lebendige Beziehung zu Gott zu führen, und unserem Umgang untereinander
beschreiben
- Aufrichtiges Herz
Hier stellt sich die Frage, wo befindet sich mein Schatz. Denn wo mein Schatz ist, ist auch mein Herz (Mt. 6,21).
Gehört mein gesamtes Herz dem Herrn.
Gebe ich mein Herz täglich dem Herrn.
- Fester Glaube
Habe ich völliges Vertrauen zu Gott?
Zweifle ich noch?
Wachse ich, indem ich im Glauben Dinge tue, die ich tun soll?
- Reines Gewissen und rein von Schuld
Ist uns bewusst, dass das Blut Jesu uns befreit von Anklage und
schlechtem Gewissen? Handeln wir danach, wenn uns der Feind mit seinen
Lügen anklagen will?
Üben wir, wenn nötig, Buße?
- An dieser Hoffnung festhalten und sich felsenfest darauf verlassen
Vertrauen wir dem Wort Gottes?
Bekennen wir sein Wort?
Lassen wir uns von nichts davon abbringen?
Vertrauen wir darauf, dass Gott sein Wort hält?
Vertrauen wir auf seine Treue
- Aufeinander acht haben
Tragen wir Sorge füreinander?
Ermutigung zur gegenseitigen Liebe und zum Guten tun
Wie sieht unsere Liebe untereinander aus?
Werden wir müde, Gutes zu tun?
- Gemeinsame Treffen und gegenseitige Ermahnung
Wie wichtig ist uns die Gemeinschaft untereinander?
Bemerken wir, wo der andere im Glauben steht?
Ist uns das geistliche Wachstum anderer wichtig?
Ermahnen wir uns, wenn nötig? Oder ist gleichgültig eingetreten.
Abschließend noch zwei Bibelverse:
Hebr. 13,5-6
..Denn Gott hat uns versprochen: "Ich lasse dich nicht im Stich, nie
wende ich mich von dir ab." Deshalb können wir voller Vertrauen
bekennen: "Der Herr hilft mir, und ich brauche mich vor nichts und
niemandem zu fürchten. Was kann mir ein Mensch schon antun?
(Anmerkung: in einer anderen Übersetzung steht: ich will mich nicht mehr fürchten)
Hebr. 11, 1:
Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht.
Gemeinde Gottes Nördlingen
Hahnengasse 2
86720 Nördlingen
Tel.: 07362/21423
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