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Suchet der Stadt Bestes

Der Slogan "Suchet der Stadt Bestes" stammt aus dem Wort Gottes. In der Lutherübersetzung finden wir ihn in Jeremia 29,7:

Jeremia 29:

1 Der Prophet Jeremia schickte aus Jerusalem einen Brief an die Ältesten, die Priester, die Propheten und alle anderen, die den Angriff der Babylonier überlebt hatten und von Nebukadnezar nach Babylonien verschleppt worden waren. 2 König Jechonja, seine Mutter, die Hofbeamten und die führenden Männer von Juda und Jerusalem waren zusammen mit den Schmieden und Schlossern Jerusalems in die Verbannung geführt worden. 3 Elasa, der Sohn Schafans, und Gemarja, der Sohn Hilkijas, nahmen Jeremias Brief mit, als Zedekia sie zu König Nebukadnezar nach Babylon sandte. 4 Jeremia schrieb: "So spricht der Herr, der allmächtige Gott Israels, zu allen Verbannten, die er von Jerusalem nach Babylonien wegführen ließ: 5 'Baut euch Häuser und wohnt darin! Legt Gärten an und ernährt euch von ihren Früchten! 6 Heiratet und zeugt Kinder! Wählt für eure Söhne Frauen aus, und lasst eure Töchter heiraten, damit auch sie Kinder zur Welt bringen. Euer Volk soll wachsen und nicht kleiner werden. 7 Bemüht euch um das Wohl der Stadt, in die ich euch wegführen ließ, und betet für sie. Wenn es ihr gut geht, wird es auch euch gut gehen. 8 Ich, der Herr, der allmächtige Gott Israels, warne euch: Lasst euch nicht von euren Propheten und Wahrsagern in die Irre führen! Wenn sie euch ihre Träume verkünden, dann hört nicht darauf! 9 Sie erzählen euch Lügen und berufen sich dabei auch noch auf mich. Ich, der Herr, habe sie nicht gesandt. 10 Denn ich sage euch: Die Babylonier werden siebzig Jahre herrschen, und wenn diese Zeit um ist, werde ich Erbarmen mit euch haben. Dann lasse ich meine Verheißung in Erfüllung gehen und bringe euch wieder in euer Land zurück. 11 Denn ich allein weiß, was ich mit euch vorhabe: Ich, der Herr, werde euch Frieden schenken und euch aus dem Leid befreien. Ich gebe euch wieder Zukunft und Hoffnung. 12 Wenn ihr dann zu mir ruft, wenn ihr kommt und zu mir betet, will ich euch erhören. 13 Wenn ihr mich sucht, werdet ihr mich finden. Ja, wenn ihr mich von ganzem Herzen sucht, 14 will ich mich von euch finden lassen. Das verspreche ich euch. Ich werde eurer Gefangenschaft ein Ende machen: Aus allen Ländern, in die ich euch zerstreut habe, will ich euch wieder sammeln und in das Land zurückbringen, aus dem ich euch damals fortgejagt habe.

Die Wegführung der Juden aus Jerusalem im Jahr 586 v. Chr. war eine der schlimmsten Katastrophen in der Geschichte Israels. Wir wissen von vielen Höhen und Tiefen des Volkes Israel. Sie hatten mit ihrer Beziehung zu Gott zu tun. Immer wieder haben sie Gott verlassen und haben kanaanitische Götter angebetet. Durch eine darauf eintretende Not haben sie sich wieder an Gott erinnert, haben Buße getan und erneut Gott angebetet. Dies war ein Kreislauf.

In Jer. 23,9 ff wird das Volk aufgefordert, nicht auf die falschen Propheten zu hören, die Positives reden, obwohl das Gericht über das Volk droht. Jer. 23: "15 Darum spreche ich, der allmächtige Gott, dieses Urteil über die Propheten: Ich werde ihnen bittere Kost zu essen und giftiges Wasser zu trinken geben. Denn die Propheten Jerusalems haben die Gottlosigkeit im ganzen Land verbreitet. 16 Hört, was ich, der allmächtige Gott, sage: Achtet nicht auf die Weissagungen dieser Propheten! Sie machen euch falsche Hoffnungen und verkünden euch Visionen, die aus ihrem eigenen Herzen kommen, aber nicht mein Wort sind. 17 Denen, die nichts mehr von mir wissen wollen, verkünden sie in meinem Namen: Es wird euch weiterhin gut gehen. - Und zu allen, die so stur weiterleben wie bisher, sagen sie: Kein Unheil wird euch treffen! - 18 Keiner dieser Propheten kennt meine geheimen Gedanken, keiner hat mein Wort gehört oder meine Pläne durchschaut. Keiner weiß, was ich gesagt habe."

Als das Volk nach Babylon weggeführt worden ist, weissagen die falschen Propheten erneut. Dieses Mal verkündigen sie Negatives. Wiederum wird das Volk gewarnt, nicht auf die Stimme der falschen Propheten zu hören.

Das Volk ist traurig in der Fremde, es musiziert nicht mehr, aber Gott fordert sie auf: Jer. 29,5 "Baut euch Häuser und wohnt darin! Legt Gärten an und ernährt euch von ihren Früchten! 6 Heiratet und zeugt Kinder! Wählt für eure Söhne Frauen aus, und lasst eure Töchter heiraten, damit auch sie Kinder zur Welt bringen. Euer Volk soll wachsen und nicht kleiner werden. 7 Bemüht euch um das Wohl der Stadt, in die ich euch wegführen ließ, und betet für sie. Wenn es ihr gut geht, wird es auch euch gut gehen." Gott gibt dem Volk also einen klaren Auftrag:

-        Es soll Häuser bauen.
-        Es soll sich vermehren.
-        Es soll sich um die Stadt bemühen, ihr Bestes suchen.

Das Volk soll sich nicht aufgeben, denn Gott gibt sein Volk nicht auf. Gottes Plan soll sich auch in Zukunft erfüllen. Deshalb ist es wichtig, seinem Wort gehorsam zu sein. Das Volk sucht das Beste der Stadt, indem es sich für die fremde Stadt einsetzt. Dies geschieht durch Gebet. Gott zeigt ihnen auf, dass es ihnen in der fremden Stadt gut gehen wird, wenn es der Stadt gut geht.

Wichtig ist dennoch, dass sie ihre Herkunft nicht vergessen. Obwohl das Volk Israel 400 Jahre in Ägypten und 70 Jahre in Babylon war, hat es sich den Sitten des Landes und der Kultur nicht angepasst. Das Volk Israel existiert heute noch. Alle anderen Völker des AT gibt es schon lange nicht mehr. Israel gibt es heute noch, weil sie ihre Herkunft nicht vergessen haben.

Daniel weiß von den 70 Jahren in der Fremde (Dan. 9,2 im ersten Jahr seiner Königsherrschaft achtete ich, Daniel, in den Bücherrollen auf die Zahl der Jahre, über die das Wort des HERRN zum Propheten Jeremia geschehen war, dass nämlich siebzig Jahre über den Trümmern Jerusalems dahingehen sollten.). Er kennt das Sinnen Gottes und hört auf die Stimme Gottes.

527 v.Chr. kehrt das Volk wieder nach Jerusalem zurück (597 n.Chr. ist die erste von drei Wegführungen).

Gott hat Gedanken des Friedens über sein Volk und nicht Gedanken des Leides. Wenn das Volk "am Boden ist", lässt ER sich neu finden, als sie IHN suchen. Gott schenkt Zukunft und Hoffnung.


Gemeinde Gottes Nördlingen

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