Home      Andachten          Predigten           Zeugnisse           Geschichten           Themen
  * Über uns
  * Gottesdienst
  * Gebetstreffen
  * Hauskreis
  * Kinder/Jugend
  * Unser Glaube
  * Andachten
  * Predigten
  * Zeugnisse
  * Geschichten
  * Themen
  * Anfahrt
  * GeGo KdöR

Was ist unsere Bestimmung?

 
Dazu eine Geschichte:

Löwe Lambert landete als Baby in einer Schafherde. Er wollte wie Schaf sein – wie alle anderen auch. Deshalb versuchte er, sich auch wie ein Schaf zu benehmen. Er versuchte, Gras zu fressen und Mählaute von sich zu geben. Aber so oft er es auch versuchte, es gelang ihm nicht. Er war sehr unglücklich deswegen.

Eines Tages kam ein Wolf, um Schafe zu reißen.  Der Löwe sah dies, brüllte und verteidigte die Schafe. Der Wolf floh, so schnell er konnte, als er den Löwen bemerkte. Der Löwe war von da an glücklich, denn er hat durch den Vorfall mit dem Wolf seine Bestimmung gefunden.

Wie finden wir unsere Bestimmung? Dafür ist es erforderlich, unseren Ist-Zustand zu analysieren. Dazu helfen folgende Fragen:

 -        Was kann ich?

-        In welchem Bereich bin ich begabt?

-        Erkenne ich, dass ich wunderbar gemacht bin?

-        Erkenne ich, dass es gut ist, wie ich gemacht bin?

-        Nehme ich mich an?

-        Schließe ich Frieden mit meinen Schwächen?

 
Psalm 139,14:

„Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele.“

Dieser Psalm lässt keinen Zweifel daran, dass Gott jeden Menschen wunderbar gemacht und begabt hat. Erst wenn ich mich akzeptiere, wie ich bin, und mich annehme, mit meinen Stärken und meinen Schwächen, kann ich in meine Bestimmung kommen.

Das zweite Gebot besagt: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Dieses Gebot kann ich nur erfüllen, wenn ich mich lieben kann. Ich kann mich aber nur lieben, wenn ich mich annehme – und wenn ich mich geliebt fühle. Gott will dir jeden Tag zeigen, wie sehr er dich liebt.

Woher kommt meine Motivation? Woher kommt meine Kraft?

Jesus sagt uns ganz klar, was er über uns denkt und was er von uns erwartet:

Joh. 15, 4:
„Bleibt in mir und ich in euch. Wie die Rebe keine Frucht bringen kann aus sich selbst, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt.“

Hier wird deutlich, aus uns selbst heraus, aus eigener Kraft, bringen wir keine Frucht hervor. Nur wenn wir Jesus ganz nah sind und bleiben, können wir Frucht hervorbringen.

Eph. 2,10
„Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“

Wir sind von Gott gemacht, geschaffen um Gutes zu tun. Diese Werke, die wir tun sollen, hat er bereits vorbereitet. Wir sollen darin wandeln.

Erkenne deinen Traum

Martin Luther King hat ein Gedicht über seinen Traum geschrieben. Das Gedicht hat die Überschrift: I have a dream. In seinem Gedicht hat er sich an Gottes Wort festgehalten. Er war davon überzeugt, dass das, wovon er träumt, eines Tages Realität wird. Seine Überzeugung entstand durch seinen Glauben. Leider konnte er nicht mehr erleben, als es geschehen ist.

Paulus vergleicht das christliche Leben mit einem Lauf in einem Wettkampf. Er ist gewillt, die Siegeskrone zu erhalten,

1.Kor. 9,24:
„Wisst ihr nicht, dass die, die in der Kampfbahn laufen, die laufen alle, aber einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, dass ihr ihn erlangt.“

Die Gefahr besteht, dass in uns ein Erwartungsdruck entsteht. Wir setzen uns entweder aufgrund unserer Erwartungen oder wegen den Erwartungen anderer unter Druck. Wichtig ist, dass wir uns auf Gott konzentrieren und diesem Druck nicht nachgeben. Gott ist derjenige, der in uns einen Traum hineinlegt. Diesen dürfen wir uns nicht rauben lassen. Wir dürfen uns von anderen nicht von unserem Traum, den Gott uns geschenkt hat, ablenken lassen.

In der stillen Zeit mit Gott können wir uns den Traum, den Gott für uns geplant hat, schenken lassen. Vergeude deine Zeit nicht mit Dingen, für die du nicht bestimmt bist, zu denen du nicht berufen bist. Sei dankbar, dass dein Bruder Gaben hat, um das zu tun, was Gott von ihm will. Denke nicht, du musst dasselbe tun.

Vergleiche dich nicht mit deinen Geschwistern. Bereits Petrus wurde deswegen von Jesus ermahnt. Er fragte Jesus nach Johannes in Joh. 21:
21 Als Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus: Herr, was wird aber mit diesem?
22 Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach!

Wir sind ein Leib mit vielen Gliedern. Deshalb hat jeder in diesem Leib seine spezielle Aufgabe. Röm.12,  
4 Denn wie wir an "einem" Leib viele Glieder haben, aber nicht alle Glieder dieselbe Aufgabe haben,
5 so sind wir viele "ein" Leib in Christus, aber untereinander ist einer des andern Glied,
6 und haben verschiedene Gaben nach der Gnade, die uns gegeben ist.                          

Das heißt bildlich gesprochen: Wenn du Flügel bekommen hast, versuche damit nicht zu schwimmen. Hast du Flossen bekommen, versuche nicht zu fliegen.

Lass dich ermutigen!

Höre auf das, was Gott dir sagt, und handle danach.
Sei alles, was du sein kannst. Sei du selbst.
Gib dein Bestes. Laufe deinen Lauf und erringe deine Siegeskrone.
Gott hilft dir, steht dir zur Seite und greift ggfs. ein
Jesus sagt: Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. (Mt. 11,30)

Vertrau auf Gott, er ist treu. Ps. 71,22:

So will auch ich dir danken mit Saitenspiel für deine Treue, mein Gott; ich will dir zur Harfe lobsingen, du Heiliger Israels.



Gemeinde Gottes Nördlingen

Hahnengasse 2
86720 Nördlingen
Tel.: 07362/21423
                                                                    Impressum         Kontakt           Gästebuch