Buch Ruth 3 Boas und Ruth 25.03.18

Wir haben inzwischen die ersten zwei Kapitel des Buches Ruth durchgenommen und haben erfahren, wie es Noomi im Land Moab ergangen ist. Sie ist verwitwet nach Betlehem zurückgekehrt und sie hat zudem ihre Söhne verloren. Von ihren beiden Schwiegertöchtern ist Ruth mit ihr nach Juda gekommen. Obwohl Ruth eine Fremde ist, wendet sie sich dem Gott Israels zu.

Im ersten Kapitel ist Noomi verzweifelt. Sie sieht ihre Not und die Not der Schwiegertöchter. Was sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht sieht, das sind die Möglichkeiten Gottes, seine Gnade und seine Liebe. Sie sieht nur was vor Augen ist und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Sie will daher in Kapitel 1 ihre beiden Schwiegertöchter nach Moab zurückschicken. Sie kann sich nicht vorstellen, die Verantwortung für die beiden Frauen übernehmen zu können. Sie kann sich nicht vorstellen, wie sie dafür sorgen soll, dass die beiden Frauen in Betlehem Ruhe und einen Mann finden. Das können wir in Rut 1 lesen:

8 ..Geht hin und kehrt um, eine jede ins Haus ihrer Mutter!

9 ..Der HERR gebe euch, dass ihr Ruhe findet, eine jede in ihres Mannes Hause!

Ohne Mann erwartet die beiden Frauen ein sorgenvolles und beschwerliches Leben. Im Gegensatz dazu lesen wir in Rut. 3:

1 Und Noomi, ihre Schwiegermutter, sprach zu ihr: Meine Tochter, ich will dir eine Ruhestatt suchen, dass dir's wohlgehe.

Das sind Worte der Zuversicht. Von der Verzweiflung Noomis aus dem ersten Kapitel ist nichts mehr zu spüren. Noomi übernimmt Verantwortung für Ruth, was ihr zuvor noch unmöglich schien. Sie will dafür sorgen, dass Ruth einen Mann findet, bei dem es ihr sehr gut geht. Das wird durch das Wort Ruhestatt deutlich. Eine Ruhestatt ist ein Ort, an dem man zur Ruhe kommt. Das wurde damals nur in Verbindung eines Mannes gesehen. Wie kommt es zu ihrer Haltungsänderung? Wir können vermuten, dass der Glaube Noomis im fernen Land abgenommen hat. Es gab dort entweder keine oder nicht viele Israeliten, mit denen sie sich hätte austauschen können. Als Fremde in Moab unterlag sie der Gefahr, ihren Glauben nicht mehr in dem Maße zu leben, wie sie es in Betlehem gewohnt war. Zudem hat sie drei Schicksalsschläge erlebt. Das sind Erschütterungen, die den Glauben ins Wanken bringen können. Durch Veränderungen in unserem Leben, bspw. durch einen Umzug, kann es uns ebenfalls passieren, dass uns die Gemeinschaft zu Mitchristen fehlt und wir uns dadurch von Gott entfernen. Unser Glaube kann ins Wanken kommen, wenn zusätzliche Schicksalsschläge dazukommen. Daher ist auch für uns die Gemeinschaft mit unseren Geschwistern sehr wertvoll. Wir können uns gegenseitig unterstützen, damit unser Glaube nicht abnimmt, sondern immer mehr wächst.

Kehren wir zurück zum Text: Nun ist Noomi wieder in Betlehem. Sie ist nicht nur nach Betlehem, sondern auch in die Gemeinschaft mit Menschen zurückgekehrt, die an den einzig wahren Gott glauben. Das belebt ihr Glaubensleben. Und Noomi erlebt, dass sie von Gott nicht vergessen worden ist. Gott hat sie durch die Tätigkeit Ruths auf dem Feld von Boas die letzten Monate versorgt. Zudem hat Gott durch Boas für den Schutz und die Sicherheit Ruths gesorgt, indem er sie auf das Feld von Boas geführt hat. Und Noomi hat einen Plan. Rut 3:

2 Siehe, Boas, unser Verwandter, bei dessen Mägden du gewesen bist, worfelt diese Nacht Gerste auf der Tenne.

3 So bade dich und salbe dich und lege dein Kleid an und geh hinab auf die Tenne. Gib dich dem Mann nicht zu erkennen, bis er gegessen und getrunken hat.

4 Wenn er sich dann schlafen legt, so merke dir die Stelle, wo er sich hinlegt, und geh hin und decke seine Füße auf und leg dich hin, so wird er dir sagen, was du tun sollst.

Als Noomi nach Betlehem zurückgekehrt ist, hat sie nicht an Boas und die Rolle, die er einnehmen könnte, gedacht. Ihr Blick war nur auf die Sorgen und die Probleme gerichtet. Doch nun ist ihr Blick auf Gott gerichtet und sie erinnert sich an den göttlichen Grundsatz des Lösers. Ihr wird bewusst, dass Boas ihr Verwandter ist und diese Rolle übernehmen kann. Es ist der letzte Tag der Ernte. Und an diesem Tag wird die Gerste geworfelt. Das bedeutet, die Spreu wird von den Gerstenkörnern getrennt. Wir wissen aus der letzten Predigt, dass Boas ein Bild für Jesus ist. Und auch Jesus will die Spreu vom Korn trennen. Wir lesen in Lk. 3:

17 In seiner Hand ist die Worfschaufel, und er wird die Spreu vom Weizen trennen und den Weizen in seine Scheune sammeln, die Spreu aber wird er mit unauslöschlichem Feuer verbrennen.

Lasst uns darauf achten, dass wir zu den Körnern und nicht zur Spreu gehören! Das Korn ist ein Bild für diejenigen, die ein Leben in der Kraft der Auferstehung führen. Das gelingt, wenn wir nah bei Jesus bleiben. Noomi weiß, dass Boas und seine Arbeiter nicht nach Hause gehen werden, sondern sich an ihrem Arbeitsplatz zum Schlafen hinlegen werden. Noomi fordert Ruth auf, sich zu baden, zu salben, ihr Kleid anziehen und zur Tenne zu gehen. Was bedeutet das für uns im Hinblick auf Jesus? Wenn wir zu Gott gehen, sollen wir uns durch das Blut Jesu reinwaschen lassen. Zudem hilft uns der Heilige Geist, Sünde in unserem Leben zu erkennen, indem er uns das Wort Gottes offenbart. Wenn wir Gottes Wort unter der Leitung des Heiligen Geistes lesen und überdenken, es auf Herz und Gewissen anwenden, dann übt es eine reinigende Wirkung aus und führt zur Erkenntnis über uns selbst. Dadurch können wir erkennen, was in Gottes Augen recht und was unrecht ist. Sollen wir uns ebenfalls salben? Vermutlich ist die Salbung des Heiligen Geistes gemeint. Das können wir nicht durch eigene Anstrengung bewirken, sondern ist ein Geschenk Gottes an uns. Wir können uns danach ausstrecken, wir können darum bitten, doch es entspringt allein aus der Liebe Gottes zu uns. 1. Joh. 2:

20 Doch ihr habt die Salbung von dem, der heilig ist, und habt alle das Wissen.

27 Und die Salbung, die ihr von ihm empfangen habt, bleibt in euch, und ihr habt nicht nötig, dass euch jemand belehre; sondern wie euch seine Salbung alles lehrt, so ist's wahr und ist keine Lüge, und wie sie euch gelehrt hat, so bleibt in ihm.

Das dritte ist, dass Gott uns zudem neue Kleider schenkt. Er hat uns in Jesus herrlich bekleidet. Hinzu kommt dass uns weitere Kleider zur Verfügung stehen, die wir anziehen sollen. Kol. 3,12:

12 So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld;

Wir wissen, dass sich eine Braut schmückt, um dem Bräutigam zu gefallen. So sollen wir uns für Jesus schmücken. Wir sind seine Braut. Lasst uns unser Leben in diesem Bewusstsein führen, damit wir bereit für sein Kommen sind.

Unser äußeres Erscheinungsbild und unser inneres Sein sollen zur Ehre Gottes sein. Wir sollen rein und heilig vor Gott stehen. Durch das Blut Jesu werden wir rein gewaschen.

Kehren wir zurück zum Text: Noomi sagt, Ruth soll sich nicht bemerkbar machen. Sobald Boas schläft, soll sie sich zu dessen Füßen hinlegen. Wenn wir uns zu den Füßen Jesu hinlegen, nehmen wir einen gesegneten Platz ein. Dort erfahren wir Schutz, Sicherheit und Geborgenheit. Boas spricht Ruth bereits bei der ersten Begegnung  Gottes Segen und Schutz zu. Rut 2:

12 Der HERR vergelte dir deine Tat, und dein Lohn möge vollkommen sein bei dem HERRN, dem Gott Israels, zu dem du gekommen bist, dass du unter seinen Flügeln Zuflucht hättest.

Die letzte Anweisung von Noomi lautet: Er wird dir kundtun, was du tun sollst. Noomi vertraut Gott. Sie ist sich sicher, dass Boas zum Segen für Ruth wird. Sie hätte Ruth auch raten können, ihm dies oder jenes zu sagen, damit er tut, was Noomi für richtig hält. Doch Noomi vertraut darauf, dass Gott die Situation in seiner Hand hält und die Situation zum Guten führt. Deshalb genügt es, dass sich Ruth zu den Füßen von Boas legt. Mehr soll Ruth nicht tun. Noomi ist sich sicher, dass Boas weiß, was daraufhin zu tun ist. Vertrauen wir Gott in unserem Leben - bedingungslos? Können wir Situationen und Menschen loslassen und sie zu Jesu Füßen legen? Legen wir uns zu seinen Füßen, um Schutz, Sicherheit, Geborgenheit und Segen zu empfangen? Manchmal wundern wir uns, warum wir diese Dinge nicht erleben. Wir sollten uns dazu die Frage stellen, an welchem Platz wir uns gerade befinden. Liegen wir zu Jesu Füßen oder haben wir uns von ihm entfernt? Und bei jeder Entscheidung dürfen wir beten: „Herr Jesus, zeige Du mir den Weg, den ich gehen soll.“ Kehren wir zurück zu Ruth. Wie reagiert sie? Rut 3:

5 Sie (Ruth) sprach zu ihr (Noomi): Alles, was du mir sagst, will ich tun.

6 Sie ging hinab zur Tenne und tat alles, was ihre Schwiegermutter ihr geboten hatte.

Ruth ist gehorsam. Sie bestätigt Noomi zuerst verbal, alles tun zu wollen, was ihr aufgetragen wurde. Danach erfahren wir, dass sie es auch getan hat. Dies zeigt: Ruth vertraut Noomi, auch wenn sie vielleicht nicht weiß, was das Ganze soll. Noomi ist bereit, Ruth zu lehren, und Ruth nimmt die Lehre an. Kommen wir nun zu Boas. Rut 3:

7 Und als Boas gegessen und getrunken hatte, ward sein Herz guter Dinge, und er ging hin und legte sich hinter einen Kornhaufen. Und sie kam leise und deckte seine Füße auf und legte sich hin.

8 Als es nun Mitternacht ward, erschrak der Mann und drehte sich um; und siehe, eine Frau lag zu seinen Füßen.

Boas ist nach dem Abendessen zufrieden. Die Arbeit des Tages ist getan und er legt sich hinter einen Kornhaufen. Vielleicht bedeutet dies, dass er sich abseits von den anderen zur Ruhe legt. Als er eingeschlafen ist, legt sich Ruth zu seinen Füßen. Um Mitternacht, als seine erste Tiefschlafphase vorbei ist, merkt Boas, dass jemand zu seinen Füßen liegt. Er erschrickt im ersten Moment. Das ist nicht verwunderlich. Stell dir vor, du bist allein, wachst nachts auf und es liegt jemand neben dir. Das kann einen doch sehr erschrecken. Rut 3:

9 Und er sprach: Wer bist du? Sie antwortete: Ich bin Rut, deine Magd. Breite den Saum deines Gewandes über deine Magd, denn du bist der Löser.

Boas möchte verständlicherweise wissen, wer bei ihm ist. Und Ruth gibt sich zu erkennen. Sie bezeichnet sich als seine Magd und stellt sich unter seine Herrschaft und seinen Schutz. Auch wir dürfen uns unter die Herrschaft und den Schutz Gottes stellen. Zudem zeigt Ruth Boas auf, dass er ihr Löser ist. Hat Noomi Ruth gesagt, dass sie diese Dinge sagen soll? Nein! Diese Dinge sagt sie im Vertrauen auf Gottes Verheißungen. Jesus ist unser Retter, darauf dürfen wir vertrauen. Rut 3:

10 Er aber sprach: Gesegnet seist du vom HERRN, meine Tochter! Du hast deine Liebe jetzt noch besser erzeigt als vorher, dass du nicht den jungen Männern nachgegangen bist, weder den reichen noch den armen.

11 Nun, meine Tochter, fürchte dich nicht. Alles, was du sagst, will ich dir tun; denn das ganze Volk in meiner Stadt weiß, dass du eine tugendsame Frau bist.

Boas spricht Gottes Segen über Ruth aus. Die anfängliche Liebe hat sie in ihrer Fürsorge für Noomi bewiesen. Nun zeigt sie ihre Liebe darin, dass sie sich in der Erwartung auf Gottes Verheißung Boas zuwendet. Boas sieht in ihr eine tugendhafte Frau. Ruth ist voller Vertrauen und Boas voller überströmender Gnade. Boas spricht Ruth zu, sich nicht zu fürchten. Diese Worte lesen wir sehr oft im Wort Gottes. Gott möchte nicht, dass wir uns vor ihm fürchten. Er möchte, dass wir ihm vertrauen. Boas spricht Ruth zu, zu tun, was sie ihm gesagt hat. Ruth hat im Willen Gottes zu Boas geredet. Boas kennt die Verheißungen Gottes und er ist bereit, diese zu erfüllen. Wenn wir im Willen Gottes vor Gott eine Bitte bringen, kann Gott gar nicht anders, als uns zu erhören. Ist das nicht wunderbar? Rut 3:

12 Ja, es ist wahr, dass ich ein Löser bin; aber es ist noch ein Löser da, näher verwandt als ich.

13 Bleib über Nacht hier. Will er dich dann am Morgen lösen, gut, so mag er's tun; hat er aber keine Lust, dich zu lösen, so will ich dich lösen, so wahr der HERR lebt. Schlaf bis zum Morgen!

Boas bestätigt, dass er ein Löser ist. Doch ihm ist bewusst, dass es einen näheren Verwandten gibt, der ebenfalls ein Löser ist. Boas kennt sich somit mit den Verheißungen als auch mit den verwandtschaftlichen Gegebenheiten aus.

Boas schickt Ruth nicht mitten in der Nacht weg. Er verspricht ihr sogar, sich am anderen Tag um diese Angelegenheit zu kümmern und Verantwortung zu übernehmen, falls der andere Löser, nicht bereit dafür ist. Rut 3:

14 Und sie schlief bis zum Morgen zu seinen Füßen. Und sie stand auf, ehe einer den andern erkennen konnte. Und er dachte: Wenn nur niemand erfährt, dass eine Frau auf die Tenne gekommen ist.

Ruth schläft bis zum frühen Morgen, als es noch nicht hell ist, zu den Füßen von Boas. Sie hat ihre Position nicht verändert nach der Unterhaltung mit Boas. Boas ist genauso tugendhaft wie Ruth. Er rührt sie nicht an. Boas hofft dennoch, dass die anderen auf der Tenne nicht mitbekommen, dass eine Frau auf der Tenne übernachtet hat. Warum hofft er das? Er befürchtet, dass die anderen nur Schlechtes über diese Situation denken. Ruth hat bei Boas übernachtet. Seien wir ehrlich: Was denken wir, wenn ein Mann und eine Frau eine Nacht miteinander verbringen? Können wir uns vorstellen, dass sich die beiden sexuell enthalten? Und doch war es so bei Boas und Ruth! Trotzdem denken/ befürchten wir doch nur das Naheliegende. Wisst ihr, wenn es so gewesen wäre, stünde es im Wort Gottes. Gott benennt Sünde in seinem Wort. Als David fremdgegangen ist, wurde es benannt. Und wenn wir lesen, dass Ruth zu den Füßen von Boas lag, dann lag sie dort und nirgendwo anders. Rut 3:

15 Und er sprach: Nimm das Tuch, das du umhast, und halt es auf. Und sie hielt es hin. Und er maß sechs Maß Gerste hinein und lud ihr's auf. Und er ging in die Stadt.

16 Sie aber kam zu ihrer Schwiegermutter. Die sprach: Wie steht's mit dir, meine Tochter? Und sie sagte ihr alles, was ihr der Mann getan hatte,

17 und sprach: Diese sechs Maß Gerste gab er mir; denn er sagte: Du sollst nicht mit leeren Händen zu deiner Schwiegermutter kommen.

18 Sie aber sprach: Warte nun ab, meine Tochter, bis du erfährst, wo es hinauswill; denn der Mann wird nicht ruhen, er bringe es denn heute zu Ende.

Boas entlässt Ruth nicht, ohne ihr für Noomi sechs Maß Gerste mitzugeben. Das ist reichlich. Sechs ist die Zahl der Unvollkommenheit, der Mühe und der Arbeit. Unser ganzes Leben besteht aus Mühe und Arbeit. Und doch gibt uns Gott genug, um damit auszukommen, bis wir bei Ihm sind. Boas geht daraufhin in die Stadt und Ruth zu Noomi. Ruth berichtet Noomi über alles, was sie erlebt hat. Noomi hat Gewissheit, dass Boas noch vor Ablauf des Tages diese Angelegenheit geregelt haben wird.

Zusammenfassung: Wir haben feststellen können, dass unser Umfeld Einfluss auf unsere Beziehung zu Gott hat. Noomi hatte sich im Land Moab von Gott entfernt. Sie glaubte zwar weiterhin an ihn, allerdings spiegelte sich das nicht mehr 100%ig in ihrem Leben wieder. Sie hatte das Vertrauen in Gott verloren und fühlte sich dementsprechend. Wenn wir uns von Gott entfernt haben sollten, haben wir jeder Zeit wie Noomi die Möglichkeit, zu ihm wieder umzukehren. Dafür ist nur nötig, uns dafür zu entscheiden und ihm nahe zu bleiben. Wenn Jesus eines Tages mit seiner Worfschaufel kommen wird, werden wir nicht als Spreu weggeweht werden.

Lasst uns bereit für das Kommen Jesu sein, wie die Braut bereit für den Bräutigam ist. Wenn wir „gebadet, gesalbt und gekleidet“ zu den Füßen Jesu liegen, werden wir bereit sein. In dieser Position stehen wir unter seiner Herrschaft und unter seinem Schutz.

Wir haben auch gesehen, dass wir Gottes Verheißungen vertrauen dürfen. Gott steht zu seinem Wort. Wenn wir also gemäß seines Wortes Bitten hervorbringen, dürfen wir gewiss sein, dass Gott tut, was er versprochen hat.

Zuletzt dürfen wir gewiss sein, dass uns Gott versorgt. Unser Leben mag mühevoll sein, doch er gibt uns, was wir benötigen.

 

Gott segne euch.