Du bist nicht allein/14.09.2018

In Deutschland leben ca. 80 000 Menschen.
In Nördlingen sind es fast 20 000.
Weißt du, wie viele Menschen in deinem Ort leben?
Und jetzt überlege einmal:
Wie viele Menschen, die in Deutschland leben, kennst du?
Wie viele Menschen kennst du aus Nördlingen?
Wie viele Menschen kennst du aus deinem Ort?

Wenn wir sagen, dass wir einen Menschen kennen, was meinen wir damit? Meinen wir damit, dass wir wissen, wie die Person heißt, wo sie wohnt, welchen Familienstand sie hat, welches Auto sie fährt, welchen Beruf sie ausübt, wie alt sie ist usw.? Wann kennen wir eine Person wirklich? Was müssen wir über eine Person wissen, damit wir sagen können, dass wir sie kennen.

Wir haben jetzt festgestellt, dass wir viele Personen kennen. Mit wie vielen davon sind wir befreundet? Mit wie vielen treffen wir uns regelmäßig – und nicht, weil wir müssen? Mit wie vielen sind wir tatsächlich gern zusammen?

Gott weiß um die Wichtigkeit der Gemeinschaft des Menschen mit anderen Menschen. Bei der Erschaffung der Welt hat Gott darauf geachtet, dass Adam nicht allein blieb. 1. Mos. 2:

18 Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.

Und auch Salomo hat darauf hingewiesen. Pred. 4:

9 So ist's ja besser zu zweien als allein; denn sie haben guten Lohn für ihre Mühe.
10 Fällt einer von ihnen, so hilft ihm sein Gesell auf. Weh dem, der allein ist, wenn er fällt! Dann ist kein anderer da, der ihm aufhilft.

11 Auch, wenn zwei beieinanderliegen, wärmen sie sich; wie kann ein Einzelner warm werden?
12 Einer mag überwältigt werden, aber zwei können widerstehen, und eine dreifache Schnur reißt nicht leicht entzwei.

Doch obwohl es viele Menschen in unserer Umgebung gibt, kann es vorkommen, dass wir uns allein, einsam und verlassen fühlen. In der Bibel finden wir Personen, die dies erlebt haben.

Hagar ist eine ägyptische Magd von Sarai. Wie viele Personen aus ihrem Volk mag es im Lager Abrams gegeben haben? Wir wissen es nicht. Davon wird uns nichts berichtet. Und weil Sarai nicht schwanger wird, schlägt sie Abram vor, sich zu Hagar zu legen. Wir können uns sicher vorstellen, wie sehr sich Hagar darüber gefreut haben mag, als sie von Abram schwanger geworden ist – und es scheint, dass sie das hat Sarai spüren lassen. In 1. Mos 16, 4 lesen wir, dass Hagar ihre Herrin nur noch geringachtet. Das hat Sarai nicht gefallen und sie beschwert sich bei ihrem Mann darüber. Abram erlaubt seiner Frau daraufhin, mit Hagar zu verfahren, wie sie es für richtig hält. Sarai lässt sich das nicht zwei Mal sagen. Sie demütigt daraufhin Hagar. Was macht Hagar? Sie flieht. Wir können nur mutmaßen, dass die Demütigungen Sarais heftig und verletzend sind.

Hagar flieht in die Wüste. Sie ist allein unterwegs. Ich frage euch: Was macht eine schwangere Frau in der Wüste? Wieso flieht sie nicht an einen anderen Ort? Wir erfahren, dass sie auf dem Weg nach Schur ist. Vielleicht war das der Weg nach Ägypten. Eines ist sicher: In der damaligen Zeit ist es bereits für einen Mann gefährlich, alleine unterwegs zu sein. Wie soll eine schwangere Frau allein zurechtkommen?

Doch es tritt eine interessante Wendung ein. Lesen wir Vers 7:

7 Aber der Engel des HERRN fand sie bei einer Wasserquelle in der Wüste, nämlich bei der Quelle am Wege nach Schur.

Das bedeutet doch nur eines: Gott weiß, wo Hagar ist. Er beauftragt einen Engel, um ihr nachzugehen. Er hat einen Plan mit ihr und dem Kind. Jetzt können wir fragen: Weiß denn Gott nicht, dass Hagar aus Ägypten stammt? Sie gehört nicht zum Stamm Abrams. Zudem ist Hagar „nur“ eine Magd. Natürlich weiß Gott um solche Dinge. Doch Gott ist es wichtig, dass es Hagar und dem ungeborenen Kind gut geht. Der Engel redet mit Hagar und sagt ihr, was sie zu tun hat. 1. Mos. 16:

9b Kehre wieder um zu deiner Herrin und demütige dich unter ihre Hand.

Das ist eine klare Ansage: „Kehre um!“ Das bedeutet: Tue Buße! Ändere deine Haltung. Diese Haltung soll Demut sein. Jetzt können wir uns fragen: Hat der Engel irgendetwas nicht mitbekommen? Weiß er denn nicht, dass Hagar geflohen ist, weil sie von Sarai gedemütigt wurde? Und nun soll sie sich sogar vor ihr demütigen. Wie soll das gehen? Dass das geht, erfahren wir im weiteren Verlauf. Hagar erfährt, dass der Segen Gottes auf ihr und ihrem Sohn liegt. In Vers 11d lesen wir:

11d denn der HERR hat dein Elend erhört.

Wie reagiert Hagar:

13 Und sie nannte den Namen des HERRN, der mit ihr redete: Du bist ein Gott, der mich sieht. Denn sie sprach: Gewiss hab ich hier hinter dem hergesehen, der mich angesehen hat.

Durch diese Worte können wir schließen: Der Ärger, die Wut, der Zorn, der Hagar zur Flucht getrieben hat, sind wie weggeblasen. Vermutlich hat sie durch das Zusammenleben mit Sarai einiges über Gott erfahren. Doch eine persönliche Begegnung oder gar eine Beziehung zu Gott hatte sie nicht. Nun findet sie Frieden in der Begegnung mit dem Engel. Sie erkennt, wer mit ihr spricht und vertraut Gott, dem Herrn. Hagar gehorcht. Sie geht zu Sarai, ihrer Herrin zurück. Und bis zur Geburt Isaaks scheint alles gut zu sein.

1.    Mos. 16:

16 Und Abram war sechsundachtzig Jahre alt, als ihm Hagar den Ismael gebar.

1.    Mos. 21:

5 Hundert Jahre war Abraham alt, als ihm sein Sohn Isaak geboren wurde.

8 Und das Kind wuchs heran und wurde entwöhnt. Und Abraham machte ein großes Mahl am Tage, da Isaak entwöhnt wurde.

9 Und Sara sah den Sohn Hagars, der Ägypterin, den sie Abraham geboren hatte, dass er lachte.

10 Da sprach sie zu Abraham: Vertreibe diese Magd mit ihrem Sohn; denn der Sohn dieser Magd soll nicht erben mit meinem Sohn Isaak.

Wir sehen: Hier bahnt sich ein neuer Konflikt an. Sara agiert aus Angst heraus. Ismael ist 14 Jahr älter als Isaak, der zu diesem Zeitpunkt ungefähr drei Jahre alt ist. Ihr ist bewusst, dass sich ihr Sohn nicht gegenüber dem Sohn Hagars behaupten wird können. Und Sara trifft eine Entscheidung und erwartet, dass diese von ihrem Mann umgesetzt wird. Abraham ist damit nicht einverstanden. Doch er hört auf die Stimme Gottes, der eine Verheißung über Ismael ausspricht, und schickt sie fort. 1. Mos. 21:

14 Da stand Abraham früh am Morgen auf und nahm Brot und einen Schlauch mit Wasser und legte es Hagar auf ihre Schulter, dazu den Knaben, und schickte sie fort.

Was tut Hagar? Sie geht. Sie scheint zu spüren, dass Widerstand zwecklos ist. Beim ersten Mal ist sie geflohen. Nun wird sie weggeschickt. Sie ist erneut allein, ohne Perspektive, ohne Unterstützung. Sie weiß nicht, wohin sie gehen soll. Wir lesen:

14b Da zog sie hin und irrte in der Wüste umher bei Beerscheba.

15 Als nun das Wasser in dem Schlauch ausgegangen war, warf sie den Knaben unter einen Strauch

16 und ging hin und setzte sich gegenüber von ferne, einen Bogenschuss weit; denn sie sprach: Ich kann nicht ansehen des Knaben Sterben. Und sie setzte sich gegenüber und erhob ihre Stimme und weinte.

Hagar irrt in der Wüste umher. In der Wüste ist es heiß. Das Wasser geht irgendwann aus. Hagar merkt, ohne Wasser ist der Tod nahe. Wie würden wir in einer solchen Situation reagieren? Von Hagar erfahren wir, dass sie verzweifelt ist, laut redet und weint. Sie bleibt nicht bei ihrem Sohn, sein Anblick ist zu viel für sie.

Die Situation ist für Hagar ausweglos. Sie wird aus ihrer Heimat, die sie bei Abraham gefunden hat, vertrieben. Sie ist einsam, verlassen von allen Menschen, ohne Platz in der Gesellschaft. Die ganzen Jahre, in denen sie sich Sara untergeordnet hat, scheinen sinnlos gewesen zu sein. Sie steht wieder am Anfang – und ist am Ende. Das Ende bedeutet: Sie sieht den Tod für sich und ihren Sohn nahen.

(Anmerkung: Irritierend ist, dass der Eindruck entsteht, es handelt sich bei Ismael um ein kleineres Kind und nicht um einen 17jährigen jungen Mann. Doch lassen wir uns nicht beirren, denn es geht um die Botschaft, die hinter der Geschichte steht.)

17 Da erhörte Gott die Stimme des Knaben. Und der Engel Gottes rief Hagar vom Himmel her und sprach zu ihr: Was ist dir, Hagar? Fürchte dich nicht; denn Gott hat gehört die Stimme des Knaben dort, wo er liegt.

18 Steh auf, nimm den Knaben und führe ihn an deiner Hand; denn ich will ihn zum großen Volk machen.

19 Und Gott tat ihr die Augen auf, dass sie einen Wasserbrunnen sah. Da ging sie hin und füllte den Schlauch mit Wasser und gab dem Knaben zu trinken.

20 Und Gott war mit dem Knaben. Der wuchs heran und wohnte in der Wüste und wurde ein Bogenschütze.

Wir merken: Gott greift erneut ein. Hagar hat zwar ihre Stimme erhoben, aber sie scheint nicht den Gott Abrahams um Hilfe gebeten zu haben. Doch Ismael scheint dies getan zu haben. Er scheint sogar zu Gott gesprochen zu haben - und Gott reagiert. Er spricht zu Hagar durch einen Engel. Gott gibt ihnen zu trinken und zeigt Hagar, dass er mit ihrem Sohn sein wird.

Gott hilft dieser ägyptischen Magd und deren Sohn. Das dürfen wir uns bewusst machen. Hagar hat die Stellung einer Magd. Wir erfahren zwar, dass Abraham mit ihr Ismael gezeugt hat, doch das hat nicht bedeutet, dass sie die Frau Abrahams wurde. Sie blieb weiterhin eine Magd. Und Gott erbarmt sich über dieser Magd und deren Sohn. Er hätte dies nicht tun müssen, doch er hat es Abraham zugesagt. Abraham vertraut Gott und Gott steht zu seiner Zusage.

Gott ist Hagar zwei Mal begegnet, obwohl sie nicht zum Volk Gottes gehört hat. Sie erfährt die Gnade und die Hilfe Gottes. Gott hätte ihr diese Hilfe viel unspektakulärer zukommen lassen können. Er hätte bspw. Menschen aus ihrem Volk vorbeischicken können, die Erbarmen mit ihr gehabt hätten und ihr Obhut hätten schenken können. Doch Gott will, dass Hagar und auch Ismael wissen, von wem die Hilfe kommt. Er will auch, dass wir um seine Gnade, Barmherzigkeit, Treue usw. wissen, die er ihr entgegenbringt.

Beim ersten Mal zieht Friede in Hagars Herz ein. Sie bekommt Zuversicht und ist dadurch in der Lage, ihre Stellung, die sie im Lager Abrahams hat, einzunehmen. Beim zweiten Mal wird ihr Durst gestillt. Dabei geht es im wahrsten Sinne des Wortes um den körperlichen Durst. Doch auch im übertragenen Sinn ist dies zu verstehen. Es geht auch um das lebendige Wasser, von dem Jesus in Joh. 4 spricht. Wir dürfen davon ausgehen, dass Hagar durch die Worte des Engels Ruhe und erneut Frieden findet. Seine Worte schenken Hagar und ihrem Sohn Leben.

Bei wem suchen wir Hilfe? Wo gehen wir hin, wenn wir uns einsam und verlassen fühlen? Wo gehen wir hin, wenn sich Menschen von uns abwenden und uns fortschicken? Ziehen wir uns zurück und verstecken uns?

Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott uns sieht – genauso wie er Hagar gesehen hat. Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott zu uns sprechen und uns führen wird – genauso wie er zu Hagar gesprochen und sie geführt hat. Gott verändert sich nicht. Er schenkt uns auch heute noch Gnade und Frieden. Seine Worte schenken uns auch heute noch Leben.

Gott lässt uns nicht allein. Menschen können uns enttäuschen. Sie können uns verletzen und wegstoßen. Doch Gott ist der, der unsere Verletzungen heilt und der uns in seine Arme nimmt. Er nimmt uns an, so wie wir sind. Er hat Erbarmen und Liebe für uns.

Gott weiß, was unser Herz begehrt, und er weiß, was gut für uns ist. Seine Hilfe kommt nie zu spät.

Wir dürfen Gott vertrauen. Manche werden fragen, warum sollen wir das tun. Da kann ich nur antworten. Gott hat uns erschaffen. Er liebt uns. Er möchte Verantwortung für uns übernehmen. Er möchte für uns sorgen. Doch das kann er nur, wenn wir es zulassen. Dazu müssen wir Situationen und auch Personen, die für uns schwierig sind, loslassen, sie Gott anvertrauen und ihm vertrauen. Wir werden wie Hagar merken, wie der Friede Gottes in unser Herz einziehen wird.

Gott segne euch.

Joh. 8 28 Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn ihr den Menschensohn erhöhen werdet, dann werdet ihr erkennen, dass ich es bin und nichts von mir aus tue, sondern, wie mich der Vater gelehrt hat, so rede ich.

29 Und der mich gesandt hat, ist mit mir. Er lässt mich nicht allein; denn ich tue allezeit, was ihm gefällt.

Joh 16,32 Siehe, es kommt die Stunde und ist schon gekommen, dass ihr zerstreut werdet, ein jeder in das Seine, und mich allein lasst. Aber ich bin nicht allein, denn der Vater ist bei mir.

Hiob 2

11 Als aber die drei Freunde Hiobs all das Unglück hörten, das über ihn gekommen war, kamen sie, ein jeder aus seinem Ort: Elifas von Teman, Bildad von Schuach und Zofar von Naama. Denn sie wurden eins, dass sie kämen, ihn zu beklagen und zu trösten.

12 Und als sie ihre Augen aufhoben von ferne, erkannten sie ihn nicht und erhoben ihre Stimme und weinten, und ein jeder zerriss sein Kleid, und sie warfen Staub gen Himmel auf ihr Haupt

13 und saßen mit ihm auf der Erde sieben Tage und sieben Nächte und redeten nichts mit ihm; denn sie sahen, dass der Schmerz sehr groß war.

1.    Kön. 19

1 Und Ahab sagte Isebel alles, was Elia getan hatte und wie er alle Propheten Baals mit dem Schwert umgebracht hatte.

2 Da sandte Isebel einen Boten zu Elia und ließ ihm sagen: Die Götter sollen mir dies und das tun, wenn ich nicht morgen um diese Zeit dir tue, wie du diesen getan hast!

3 Da fürchtete er sich, machte sich auf und lief um sein Leben und kam nach Beerscheba in Juda und ließ seinen Diener dort.

4 Er aber ging hin in die Wüste eine Tagereise weit und kam und setzte sich unter einen Ginster und wünschte sich zu sterben und sprach: Es ist genug, so nimm nun, HERR, meine Seele; ich bin nicht besser als meine Väter.

5 Und er legte sich hin und schlief unter dem Ginster. Und siehe, ein Engel rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf und iss!

6 Und er sah sich um, und siehe, zu seinen Häupten lag ein geröstetes Brot und ein Krug mit Wasser. Und als er gegessen und getrunken hatte, legte er sich wieder schlafen.

7 Und der Engel des HERRN kam zum zweiten Mal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.

8 Und er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft der Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Berg Gottes, dem Horeb.

9 Und er kam dort in eine Höhle und blieb dort über Nacht. Und siehe, das Wort des HERRN kam zu ihm: Was machst du hier, Elia?

10 Er sprach: Ich habe geeifert für den HERRN, den Gott Zebaoth; denn die Israeliten haben deinen Bund verlassen und deine Altäre zerbrochen und deine Propheten mit dem Schwert getötet und ich bin allein übrig geblieben, und sie trachten danach, dass sie mir mein Leben nehmen.

11 Der Herr sprach: Geh heraus und tritt hin auf den Berg vor den HERRN! Und siehe, der HERR ging vorüber. Und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, kam vor dem HERRN her; der HERR aber war nicht im Winde. Nach dem Wind aber kam ein Erdbeben; aber der HERR war nicht im Erdbeben.

12 Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der HERR war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam ein stilles, sanftes Sausen.

13 Als das Elia hörte, verhüllte er sein Antlitz mit seinem Mantel und ging hinaus und trat in den Eingang der Höhle. Und siehe, da kam eine Stimme zu ihm und sprach: Was hast du hier zu tun, Elia?

14 Er sprach: Ich habe für den HERRN, den Gott Zebaoth, geeifert; denn die Israeliten haben deinen Bund verlassen, deine Altäre zerbrochen, deine Propheten mit dem Schwert getötet und ich bin allein übrig geblieben, und sie trachten danach, dass sie mir das Leben nehmen.

15 Aber der HERR sprach zu ihm: Geh wieder deines Weges durch die Wüste nach Damaskus und geh hinein und salbe Hasaël zum König über Aram

16 und Jehu, den Sohn Nimschis, zum König über Israel und Elisa, den Sohn Schafats, von Abel-Mehola zum Propheten an deiner statt.

17 Und es soll geschehen: Wer dem Schwert Hasaëls entrinnt, den soll Jehu töten, und wer dem Schwert Jehus entrinnt, den soll Elisa töten.

18 Und ich will übrig lassen siebentausend in Israel, alle Knie, die sich nicht gebeugt haben vor Baal, und jeden Mund, der ihn nicht geküsst hat.