Frieden/12.03.2014

Jesaja 57, 18-19: Ich sah ihre Taten genau. Und doch will ich ihnen wieder  zurechthelfen und sie führen. Die Trauernden will ich trösten; ein Freudenlied lege ich ihnen in den Mund. Dann werden sie alle in Frieden leben, ob in der Nähe oder in der Ferne, denn ich will mein Volk heilen. Das verspreche ich, der Herr.

In unserem Text sagt uns Gott zu, dass er sein Volk tröstet, seinem Volk ein Freudenlied in den Mund legt, seinem Volk Frieden schenkt und sein Volk heilt.

Die Welt, unsere Welt, schreit nach Frieden. Ein anderer Aspekt, der uns Menschen wichtig ist, ist Gesundheit. Wie gehen wir als Christen mit diesen beiden Anliegender Welt um. Verkündigen wir den Frieden Gottes? Wie gehen wir mit Krankheiten unserer Mitmenschen um? Das ist nicht immer einfach, da wir wissen, dass Gott Dinge zulässt, aber nicht immer die Gründe dafür wissen.  Oft erreichen wir Menschen nicht durch das Wort Gottes. Aber es gibt eine Sache, die sie nicht in Frage stellen können. Das ist unser Zeugnis über unsere Erlebnisse mit Gott. Dies beeindruckt Menschen, die Gott fern stehen, da sie die Authentität unsere Worte spüren. 

Heutzutage gibt es einen Mann, durch den sich die Welt Frieden erhofft. Es ist der amerikanische Präsident Barack Obama. Dieser Name ist biblisch. Es gab einen Mann namens Barack im AT, durch den Gott seinem Volk Befreiung schenkte.

Zur Zeit der Richter gerieten die Israeliten aufgrund ihres Ungehorsams (sie taten, was Gott verabscheute) immer wieder in Gefangenschaft und Unterdrückung durch andere Völker. Als Prophetin Debora Richterin war, wurde das Volk Israel durch den Kanaaniterkönig Jabin unterdrückt.  Gott berief durch die Prophetin Debora Barak, um sie von dieser Unterdrückung zu befreien. Barak wollte aber nur gehen, wenn Debora ihn begleitet. Sie sagte zu und gemeinsam führte sie Gott zum Sieg über die Kanaaniter.

Als Geschwister sind wir aufgefordert, einander zu unterstützen. Wir müssen unsere Lasten nicht alleine tragen, unsere Kämpfe nicht alleine kämpfen.

Wie erlangen wir Frieden?

Hebr. 10: 16 "Dies ist der Bund, den ich mit meinem Volk Israel schließen werde", sprach er: "Ich schreibe mein Gesetz in ihr Herz, es soll ihr ganzes Denken und Handeln bestimmen.  17 Ich vergebe ihnen ihre Schuld und denke nicht mehr an ihre Sünden." 18 Sind aber die Sünden vergeben, dann ist kein Opfer mehr nötig.

19 Und so, liebe Brüder und Schwestern, können wir jetzt durch das Blut, das Jesus Christus am Kreuz für uns vergossen hat, frei und ungehindert in Gottes Heiligtum eintreten. 20 Christus hat sein Leben geopfert und damit den Vorhang niedergerissen, der uns von Gott trennte. So hat er uns einen neuen Weg gebahnt, der zum Leben führt.

Gott hat einen Plan für alle Menschen und es gibt dafür nur einen Weg. Das ist der Weg durch den fleischernen Vorhang hindurch. Der Opfertod Jesu hat für alle Zeit Gültigkeit. Gott sagt uns auch heute zu, dass er uns unsere Schuld vergibt und nicht mehr daran denkt. Durch die Vergebung ist kein weiteres Opfer mehr nötig. Durch Gottes Vergebung erlangen wir den Frieden, den nur Gott schenken kann.

Wie gelingt es uns, Menschen für den Frieden Gottes zu öffnen?

Um Menschen für Gott zu erreichen gibt es zwei Dinge, die erforderlich sind:

- Vorleben des Christseins

- Gebet um Weisheit, wie wir für Menschen beten können.

Voraussetzung dafür ist allerdings eine lebendige Beziehung zu Gott, damit wir die Lebendigkeit, die Gott uns schenkt, weitergeben können.

Hebr. 10: 22 Darum wollen wir uns Gott nähern mit aufrichtigem Herzen und im festen Glauben; denn das Blut Jesu Christi hat uns von unserem schlechten Gewissen befreit, und unser Körper wurde mit reinem Wasser von aller Schuld rein gewaschen. 23 Haltet an dieser Hoffnung fest, zu der wir uns bekennen, und lasst euch durch nichts davon abbringen. Ihr könnt euch felsenfest auf sie verlassen, weil Gott sein Wort hält. 24 Lasst uns aufeinander achten! Wir wollen uns zu gegenseitiger Liebe ermutigen und einander anspornen, Gutes zu tun. 25 Versäumt nicht die Zusammenkünfte eurer Gemeinde, wie es sich einige angewöhnt haben. Ermahnt euch gegenseitig dabeizubleiben. Ihr seht ja, dass der Tag nahe ist, an dem der Herr kommt.

Im Bibeltext werden einige Punkte aufgezählt, die uns helfen, eine lebendige Beziehung zu Gott zu führen, und unserem Umgang untereinander beschreiben

- Aufrichtiges Herz

Hier stellt sich die Frage, wo befindet sich mein Schatz. Denn wo mein Schatz ist, ist auch mein Herz (Mt. 6,21).

Gehört mein gesamtes Herz dem Herrn.

Gebe ich mein Herz täglich dem Herrn.

- Fester Glaube

Habe ich völliges Vertrauen zu Gott?

Zweifle ich noch?

Wachse ich, indem ich im Glauben Dinge tue, die ich tun soll?

- Reines Gewissen und rein von Schuld

Ist uns bewusst, dass das Blut Jesu uns befreit von Anklage und schlechtem Gewissen? Handeln wir danach, wenn uns der Feind mit seinen Lügen anklagen will?

Üben wir, wenn nötig, Buße?

- An dieser Hoffnung festhalten und sich felsenfest darauf verlassen

Vertrauen wir dem Wort Gottes?

Bekennen wir sein Wort?

Lassen wir uns von nichts davon abbringen?

Vertrauen wir darauf, dass Gott sein Wort hält?

Vertrauen wir auf seine Treue

- Aufeinander acht haben

Tragen wir Sorge füreinander?

Ermutigung zur gegenseitigen Liebe und zum Guten tun

Wie sieht unsere Liebe untereinander aus?

Werden wir müde, Gutes zu tun?

- Gemeinsame Treffen und gegenseitige Ermahnung

Wie wichtig ist uns die Gemeinschaft untereinander?

Bemerken wir, wo der andere im Glauben steht?

Ist uns das geistliche Wachstum anderer wichtig?

Ermahnen wir uns, wenn nötig? Oder ist gleichgültig eingetreten.

Abschließend noch zwei Bibelverse:

Hebr. 13,5-6

..Denn Gott hat uns versprochen: "Ich lasse dich nicht im Stich, nie wende ich mich von dir ab." Deshalb können wir voller Vertrauen bekennen: "Der Herr hilft mir, und ich brauche mich vor nichts und niemandem zu fürchten. Was kann mir ein Mensch schon antun?

(Anmerkung: in einer anderen Übersetzung steht: ich will mich nicht mehr fürchten)

Hebr. 11, 1:

Der Glaube ist der tragende Grund für das, was man hofft: Im Vertrauen zeigt sich jetzt schon, was man noch nicht sieht.