Gebet

10.02.2019

Heute möchte ich mit euch über etwas sprechen, das für uns eine Selbstverständlichkeit unseres täglichen Lebens sein sollte und unser geistliches Leben betrifft. Es geht um das Gebet. Im Duden wird das Gebet als ein Sprechen mit Gott definiert. Wir richten uns an ihn, um ihn zu verehren, um ihm zu danken oder um ihn um etwas zu bitten. Ich denke, jeder von uns würde das Beten auf ähnliche Weise erklären. Doch warum reden wir mit Gott? Warum richten wir uns an ihn mit unserer Verehrung, mit unserem Dank oder mit unseren Bitten? Jeder, der die Liebe Gottes in seinem Leben erfahren hat, kennt die Antwort. Und die Antwort ist einfach: Unser Gebet ist die Antwort auf die Liebe Gottes. Durch unser Gebet sind wir in Beziehung mit ihm. Das Gebet ist somit Ausdruck für die Kommunikation zwischen ihm und uns. Das Gebet hat verschiedene Aspekte, die ich mit euch anschauen möchte.

 

Wir wissen, zu wem wir beten. Wir glauben an den Gott der Bibel und beten zu ihm. Jesus hat uns im Vater unser (Mt. 6,9-13) gelehrt, dass wir Gott Vater nennen dürfen. Bereits im AT finden wir eine Bibelstelle, in der uns Gott als Vater offenbart wird. Jes. 64:

 

7 Denn nun, Herr, du bist unser Vater. Wir sind der Ton, du bist unser Bildner. Und wir alle sind das Werk deiner Hände.

 

Die Vater-Kind-Beziehung ist etwas Besonderes. Schauen wir uns ein kleines Kind an: Das Kind traut seinem Vater zu, alles zu können. Sein Vater ist für ihn Superman. Es denkt, sein Vater weiß alles. Der Vater ist in seinen Augen der stärkste Mann auf der Welt. Das Kind fühlt sich sicher, geborgen und beschützt in seiner Gegenwart. Das Kind vertraut seinem Vater in allem. Und das Beste ist: Das Kind weiß sich von seinem Vater geliebt, der alles kann und alles weiß, der so stark ist, der für Schutz, Geborgenheit und Sicherheit sorgt.

 

Wenn wir älter werden, wissen wir, dass unsere Väter nicht so sind, wie wir sie uns als kleines Kind vorgestellt haben. Wir entdecken bspw. ihre Schwächen und entwickeln ein realistisches Bild. Ist dies auch bei Gott so? Nein! Gott war der und bleibt der und wird der sein, der er ist. Er stellt sich Mose auch so vor: Ich bin, der ich bin (2. Mos. 3,14). Und unabhängig davon, wie viele Jahre vergehen, Gott bleibt immer derselbe.

 

28 Du aber bleibst, wie du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende.

 

Dies gilt auch für Jesus. Hebr. 13:

                                                                                             

8 Jesus Christus ist derselbe gestern und heute und in Ewigkeit.

 

Wie ist Gott? Er ist allwissend, allmächtig, allwissend, unveränderlich, ewig und souverän. Und je älter wir werden, desto klarer wird unser Bild von unserem himmlischen Vater. Denn je älter wir werden, desto mehr begreifen wir, wie Gott ist. Unsere Beziehung wird immer tiefer. Unser Vertrauen immer größer. Und unser Glaube immer stärker. Könnt ihr Amen sagen?

 

Jesus zeigt uns auf, wie wir beten sollen.

 

a) Gott will keine leeren Worte. Er will unser Herz.

 

Gott ist die Beziehung zu uns sehr wichtig. Er will nicht nur unser Vater sein, er will von uns auch als solcher behandelt werden. Daher will er nicht nur Lippenbekenntnisse. Jesus bezeichnet solche Menschen als Heuchler, denen es nur um die eigene Ehre geht. Wir sollten auch nicht denken, dass Gott schöne, gebildete Worte beeindrucken. Daher sagt er in Mt. 6:

 

5 Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, denn sie lieben es, in den Synagogen und an den Ecken der Straßen stehend zu beten, damit sie von den Menschen gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch, sie haben ihren Lohn dahin.

 

7 Wenn ihr aber betet, sollt ihr nicht plappern wie die von den Nationen; denn sie meinen, dass sie um ihres vielen Redens willen erhört werden.

 

8a Seid ihnen nun nicht gleich!

 

b) Wir sollen ehrlich mit uns und vor Gott sein. Lk. 18:

 

9 Er sprach aber auch zu einigen, die auf sich selbst vertrauten, dass sie gerecht seien, und die Übrigen verachteten, dieses Gleichnis:

 

10 Zwei Menschen gingen hinauf in den Tempel, um zu beten, der eine ein Pharisäer und der andere ein Zöllner.

 

11 Der Pharisäer stand und betete bei sich selbst so: Gott, ich danke dir, dass ich nicht bin wie die Übrigen der Menschen: Räuber, Ungerechte, Ehebrecher oder auch wie dieser Zöllner.

 

12 Ich faste zweimal in der Woche, ich verzehnte alles, was ich erwerbe.

 

13 Der Zöllner aber stand weitab und wollte sogar die Augen nicht aufheben zum Himmel, sondern schlug an seine Brust und sprach: Gott, sei mir, dem Sünder, gnädig!

 

14 Ich sage euch: Dieser ging gerechtfertigt hinab in sein Haus, im Gegensatz zu jenem; denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden; wer aber sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

 

Wir können uns und andere vielleicht belügen, indem wir uns besser machen als wie wir sind. Doch wir können Gott nicht belügen. Er kennt unser Herz. 1. Kor. 4:

 

Verurteilt nichts vor der Zeit, bis Jesus kommt, der das Verborgene der Finsternis ans Licht bringen und die Absichten der Herzen offenbaren wird.

 

c) Wir sollen uns zurückziehen. Mt. 6:


 

6 Wenn du aber betest, so geh in deine Kammer, und wenn du deine Tür geschlossen hast, bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist! Und dein Vater, der im Verborgenen sieht, wird dir vergelten.

 

Wieso sollen wir uns zurückziehen? Wenn wir allein sind, können wir uns voll und ganz auf Gott konzentrieren. Wir lassen uns nicht so leicht ablenken. Wir brauchen keine Angst haben, dass Gott uns nicht sehen oder nicht hören könnte. Auch das sagt Jesus ganz klar: Gott sieht, was im Verborgenen geschieht. Zudem erfahren wir aus Jes. 59, dass Gott nicht schwerhörig ist:

 

1 Siehe, meine Hand ist nicht zu kurz, um zu helfen, und mein Ohr nicht zu schwer, um zu hören.

 

d) Wir dürfen darauf vertrauen, dass Gott unsere Bedürfnisse kennt.

 

Das ist auch bei Eltern-Kind-Beziehungen so. Eltern wissen in der Regel, was ihre kleinen Kinder benötigen. Bei den Naturvölkern ist die Bindung vor allem zwischen Kleinkindern und Müttern sehr eng. Die Kinder sind den ganzen Tag in einem Tragetuch bei ihren Müttern. Die Mütter kennen die Bedürfnisse ihrer Kinder sehr genau und können die minimalsten Regungen ihrer Kinder deuten. Somit sind sie in der Lage, auf diese Bedürfnisse gezielt einzugehen und sie zu stillen. Mt. 6:

 

8b Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet.

 

Diese Bibelstelle zeigt uns, wie gut uns Gott kennt. Bevor wir Gott um eine Sache bitten, die wir benötigen, weiß er bereits, dass wir sie benötigen.

 

Dazu möchte ich kurz auf die Maslowschen Bedürfnispyramide eingehen, die Abraham Maslow (1908-1970) entwickelt hat. Es handelt sich dabei um eine sozialpsychologische Theorie und beschreibt menschliche Bedürfnisse und Motivationen. Es gibt fünf Ebenen:

 

1. Grundbedürfnisse: Nahrung, Schlaf, Kleidung, Luft, Wasser

 

2. Sicherheits- und Schutzbedürfnisse: Existenzsicherung, materielle Sicherheit, berufliche Sicherheit (Schutz vor Kündigung und Lohnminderung), Gesundheit, Stabilität, Ordnung, Gesetze, Risikovorsorge,

 

3. Soziale Bedürfnisse: Kommunikation, Freundschaft, Partnerschaft, Informationsbedürfnisse (Neugier, Sensationslust), Gruppenzugehörigkeit (Herdentrieb)

 

4. Geltungsbedürfnisse: Einfluss, Macht, Prestige, Wertschätzung, Respekt und Bewunderung durch andere, Image, Bedeutung, Selbstachtung

 

5. Bedürfnisse zur Selbstverwirklichung: Güte, Individualität, Persönlichkeitsentfaltung, Individualität, Selbstlosigkeit, Gerechtigkeit, das Streben nach höheren Werten, Wohltätigkeit

 

Um welche dieser Bedürfnisse wird sich Gott kümmern, wenn wir ihn bitten? Er wird sich um die Bedürfnisse kümmern, bei denen es darum geht, dass die Stillung dieser eine Notwendigkeit darstellt. Die Betonung liegt in unserem Bibelvers auf dem Wort „benötigen“. Sowohl in dem Wort „Notwendigkeit“ als auch in dem Wort „benötigen“ steckt das Wort „Not“ drin. D.h. für uns, dass es um die Bedürfnisse geht, durch die wir Not erfahren würden, wenn sie nicht gestillt werden. Schauen wir uns die Maslowschen Bedürfnisse an:

 

1. Die Grundbedürfnisse dienen dem Erhalt des menschlichen Lebens. Wenn wir diese nicht stillen können, leiden wir körperliche Not. Wir hungern, frieren und bekommen körperliche Mangelerscheinungen. Dies kann bis zum Tod führen.

 

 

2. Ein mangelhaft gestilltes Sicherheits- und Schutzbedürfnis führt zu Ungewissheit und Unsicherheit bis hin zu Angstzuständen. Wenn die Existenzgrundlage, die materielle und berufliche Sicherheit fehlt, ist es nicht verwunderlich, dass das Leben dadurch unsicher und ungewiss wird. Man weiß nie, was kommt. Man ist ständig auf der Hut.

 

3. Wir sind soziale Wesen und daher haben wir auch soziale Bedürfnisse. Es ist uns wichtig, gute Beziehungen zu unseren Mitmenschen, gute Kommunikation mit anderen und einen verlässlichen Partner zu haben. Wenn das fehlt, kann dies zu Einsamkeit bzw. Vereinsamung führen. Wir fühlen uns ausgegrenzt und haben das Gefühl, kein Teil der sozialen Gemeinschaft zu sein.

 

4. Bei den Geltungsbedürfnissen stellt sich für uns als Christen die Frage, vor wem wollen wir etwas gelten? Suchen wir bei Menschen die Stillung dieses Bedürfnisses oder bei Gott? Wenn wir uns der Wertschätzung Gottes bewusst sind, müssen wir uns nicht anstrengen, um bei Menschen etwas gelten zu wollen. Wird unser Geltungsgefühl allerdings nicht gestillt, kann dies zu Minderwertigkeitskomplexen und zu mangelndem Selbstwertgefühl führen.

 

5. Bei den Bedürfnissen zur Selbstverwirklichung geht es um die Entwicklung unserer Persönlichkeit und unserer Werte. Gott zeigt uns sehr klar, wie er sich unsere Entwicklung vorstellt. Dies zeigt er bspw. in Gal 5, 22f. Dort werden die Früchte des Geistes aufgezeigt: Liebe, Friede, Freude, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Enthaltsamkeit. 

 

Das Interessante ist, dass wir in jedem dieser Bereiche Not leiden können. Gott hat in seinem Wort versprochen, für uns da zu sein, uns zu helfen, uns zu stärken und für uns zu sorgen. Deshalb dürfen wir uns Gott zuwenden und ihn um seine Hilfe bitten.

 

e) Wir dürfen zuversichtlich beten. Mt. 7:

 

7 Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet werden!

 

8 Denn jeder Bittende empfängt, und der Suchende findet, und dem Anklopfenden wird geöffnet werden.

 

9 Oder welcher Mensch ist unter euch, der, wenn sein Sohn ihn um ein Brot bittet, ihm einen Stein geben wird?

 

10 Und wenn er um einen Fisch bittet, wird er ihm eine Schlange geben?

 

11 Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!

 

In der Elberfelder Bibel tragen diese Verse als Überschrift „zuversichtliches Beten“. Das ist nur möglich, wenn ich eine vertrauensvolle Beziehung zu Gott habe. Interessant ist, dass in dieser Bibelstelle der Vergleich zur Eltern-Kind-Beziehung hergestellt wird. Es wird aufgezeigt, dass jeder Mensch sein Kind mit guten Gaben versorgt. Dies ist unabhängig vom Zustand seines Herzens. Das bedeutet, dass der Mensch seinem Kind Gutes tut, auch wenn er böse ist. Wir wissen, Gott ist Liebe. Was bedeutet das in der Konsequenz? Was dürfen wir erwarten? Das wird in Vers 11 ausgedrückt: „...wie viel mehr wird euer Vater, der in den Himmeln ist, Gutes geben denen, die ihn bitten!“

 

f) Wir sollen im Glauben beten. Mk. 11:

 

22 Und Jesus antwortete und spricht zu ihnen: Habt Glauben an Gott!

 

23 Wahrlich, ich sage euch: Wer zu diesem Berg sagen wird: Hebe dich empor und wirf dich ins Meer!, und nicht zweifeln wird in seinem Herzen, sondern glauben, dass geschieht, was er sagt, dem wird es werden.

 

24 Darum sage ich euch: Alles, um was ihr auch betet und bittet, glaubt, dass ihr es empfangen habt, und es wird euch werden.

 

25-26 Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer Vater, der in den Himmeln ist, euch eure Übertretungen vergebe.

 

Ist es wirklich so einfach? Ist es tatsächlich so, dass ich nur im Glauben beten brauche, und Gott gibt es mir? Oder gibt es einen Haken?  Jak. 4:

 

1 Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Nicht daher: aus euren Lüsten, die in euren Gliedern streiten?

 

2 Ihr begehrt und habt nichts; ihr tötet und neidet und könnt nichts erlangen; ihr streitet und führt Krieg. Ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet;

 

3 ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr übel bittet, um es in euren Lüsten zu vergeuden.

 

Hier ist von Lüsten die Rede. Ein anderes Wort ist fleischliche Begierde. Doch die fleischliche Begierde führt nicht zum Ziel. Menschen, die ihrer fleischlichen Begierde folgen, haben nichts. Zwei Mal wird der Hinweis auf das Wort „bitten“ gelegt. Zum einen haben sie nichts, weil sie sich nicht an Gott wenden. Zum anderen empfangen sie nichts, wenn sie sich an Gott wenden, weil sie in übler Absicht bitten und nur ihre fleischliche Begierde stillen wollen. Es geht diesen Menschen somit nicht um Notwendigkeiten und um Dinge, die sie zum Leben benötigen, um eine Not abzuwenden. Wundert es uns, dass Gott auf solche Bitten nicht reagiert? Es geht diesen Menschen nicht um Beziehung zu Gott, nicht um Glauben an Gott, nicht um Vertrauen zu Gott. Es geht ihnen allein um die Stillung ihrer fleischlichen Begierde. Ein solches Gebet stellt nur Mittel zum Zweck dar.

 

 

Ist im Glauben zu beten tatsächlich einfach? Der Vater eines Kindes sagt in Mk. 9 zu Jesus, dass seine Jünger sein Kind nicht gesund machen konnten. Er bittet Jesus es zu tun, wenn er es kann. Dies zeigt, dass er zwar Hoffnung hatte, dass Jesus es kann, aber dennoch Zweifel in ihm waren. Jesus reagiert auf diese Zweifel in Mk. 9:

 

23 Jesus aber sprach zu ihm: Wenn du das kannst? Dem Glaubenden ist alles möglich.

 

24 Sogleich schrie der Vater des Kindes und sagte: Ich glaube. Hilf meinem Unglauben!

 

Dem Vater wurde schmerzlich bewusst, dass ihm der Glaube fehlt. Er entscheidet sich daraufhin glauben zu wollen, und bittet gleichzeitig Jesus, ihm zu helfen, glauben zu können.

 

Zweifel gehören zu unserem geistlichen Leben. Doch da sollen wir nicht stehen bleiben. Es geht darum, sich der Zweifel bewusst zu werden, sie vor Gott zu bringen und Gott zu bitten, uns zu helfen, dass er uns den nötigen Glauben schenkt oder er unser Herz verändert, damit sich unser Unglaube in Glauben verändert. Wir müssen nicht allein sein mit unseren Zweifeln. Wir müssen uns nicht allein damit herumquälen. Es geht auch nicht darum, dass wir uns einreden, wir hätten Glauben. Wisst ihr: Gott ist auch in unseren Zweifeln da, um uns zu helfen.

 

g) Wir sollen gemeinsam beten. Mt. 18:

 

19 Wenn zwei von euch auf der Erde übereinkommen, irgendeine Sache zu erbitten, so wird sie ihnen werden von meinem Vater, der in den Himmeln ist.

 

20 Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich in ihrer Mitte.

 

Das ist eine wunderbare Zusage. Wenn wir uns also im Gebet eins machen, dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott uns Erhörung schenkt. Glauben wir das? Dazu lesen wir in Mt. 17:

 

20b Wenn ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, dann werdet ihr zu dem Berg sagen: „Hebe dich hinweg von hier dorthin!“, und er wird sich hinwegbewegen. Und nichts wird euch unmöglich sein.

 

Wir haben verschiedene Dinge gehört, das meiste war euch sicher nicht unbekannt. Doch im Alltag verlieren wir immer wieder unsere Prioritäten aus dem Auge. Und unsere Priorität sollte sein, auf Gott zu schauen, von ihm zu lernen, uns von ihm verändern zu lassen, uns von ihm helfen und auch beschenken zu lassen. Das ist nur möglich, wenn wir eine Beziehung zu ihm haben und ihm kindliches Vertrauen zu ihm kommen. Ich möchte mit drei Aussagen schließen:

 

Das Gebet verändert Gott nicht, aber es verändert denjenigen, der betet.

 

Søren Kiergegaard

 

Nicht alle unsere Wünsche, aber alle seine Verheißungen erfüllt Gott.

 

Dietrich Bonhoeffer

 

Das Höchste, was ein Mensch vermag, ist, dass er sich von Gott helfen lassen kann.

 

Gott dringend nötig zu haben, ist des Menschen höchste Vollkommenheit.

 

Søren Kierkegaard