Jahresbeginn 2011/02.01.2011

Wir wollen das Jahr mit dem Lesen von Psalmen beginnen und nach jedem Psalm eine Gebetsgemeinschaft haben.

Psalm 46         Eine feste Burg ist unser Gott

1 "Ein Lied der Söhne Korach, vorzusingen, nach der Weise "Jungfrauen"."

2 Gott ist unsre Zuversicht und Stärke, eine Hilfe in den großen Nöten, die uns getroffen haben.

3 Darum fürchten wir uns nicht, wenngleich die Welt unterginge und die Berge mitten ins Meer sänken,

4 wenngleich das Meer wütete und wallte und von seinem Ungestüm die Berge einfielen. "SELA".

Wir wollen Gott loben, er ist unsere Zuversicht und Stärke. Wir wollen uns nicht von ihm abbringen lassen. Wir wollen ihm vertrauen, auch wenn wir Drangsale erleben.

 Psalm 51         Gott, sei mir Sünder gnädig! (Der vierte Bußpsalm)

1 "Ein Psalm Davids, vorzusingen,"

2 "Als der Prophet" "Nathan zu ihm kam, nachdem er zu Batseba eingegangen war."

3 Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte, und tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit.

4 Wasche mich rein von meiner Missetat, und reinige mich von meiner Sünde;

5 denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir.

6 An dir allein habe ich gesündigt und übel vor dir getan, auf dass du Recht behaltest in deinen Worten und rein dastehst, wenn du richtest.

7 Siehe, ich bin als Sünder geboren, und meine Mutter hat mich in Sünden empfangen.

8 Siehe, dir gefällt Wahrheit, die im Verborgenen liegt, und im Geheimen tust du mir Weisheit kund.

9 Entsündige mich mit Ysop, dass ich rein werde; wasche mich, dass ich schneeweiß werde.

10 Lass mich hören Freude und Wonne, dass die Gebeine fröhlich werden, die du zerschlagen hast.

11 Verbirg dein Antlitz vor meinen Sünden, und tilge alle meine Missetat.

12 Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist.

13 Verwirf mich nicht von deinem Angesicht, und nimm deinen Heiligen Geist nicht von mir.

14 Erfreue mich wieder mit deiner Hilfe, und mit einem willigen Geist rüste mich aus.

15 Ich will die Übertreter deine Wege lehren, dass sich die Sünder zu dir bekehren.

16 Errette mich von Blutschuld, / Gott, der du mein Gott und Heiland bist, dass meine Zunge deine Gerechtigkeit rühme.

17 Herr, tu meine Lippen auf, dass mein Mund deinen Ruhm verkündige.

18 Denn Schlachtopfer willst du nicht, / ich wollte sie dir sonst geben, und Brandopfer gefallen dir nicht.

19 Die Opfer, die Gott gefallen, sind ein geängsteter Geist, ein geängstetes, zerschlagenes Herz wirst du, Gott, nicht verachten.

20 Tu wohl an Zion nach deiner Gnade, baue die Mauern zu Jerusalem.

21 Dann werden dir gefallen rechte Opfer, / Brandopfer und Ganzopfer; dann wird man Stiere auf deinem Altar opfern.

David wusste um seine Schuld, die er begangen hat. Er tat Buße und bat Gott um Vergebung. Ihm war bewusst, dass er nur durch Gottes Gnade ein reines Herz und einen neuen, beständigen Geist erhalten konnte.

Lasst uns Buße tun.

Psalm 50         Der rechte Gottesdienst

1 "Ein Psalm" "Asafs." Gott, der HERR, der Mächtige, redet und ruft der Welt zu vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang.

2 Aus Zion bricht an der schöne Glanz Gottes.

3 Unser Gott kommt und schweiget nicht. Fressendes Feuer geht vor ihm her und um ihn her ein mächtiges Wetter.

4 Er ruft Himmel und Erde zu, dass er sein Volk richten wolle:

5 "Versammelt mir meine Heiligen, die den Bund mit mir schlossen beim Opfer. "

6 Und die Himmel werden seine Gerechtigkeit verkünden; denn Gott selbst ist Richter. "SELA".

7 "Höre, mein Volk, lass mich reden; / Israel, ich will wider dich zeugen: Ich, Gott, bin dein Gott.

8 Nicht deiner Opfer wegen klage ich dich an - sind doch deine Brandopfer täglich vor mir.

9 Ich will von deinem Hause Stiere nicht nehmen noch Böcke aus deinen Ställen.

10 Denn alles Wild im Walde ist mein und die Tiere auf den Bergen zu Tausenden.

11 Ich kenne alle Vögel auf den Bergen; und was sich regt auf dem Felde, ist mein.

12 Wenn mich hungerte, wollte ich dir nicht davon sagen; denn der Erdkreis ist mein und alles, was darauf ist.

13 Meinst du, dass ich Fleisch von Stieren essen wolle oder Blut von Böcken trinken?

14 Opfere Gott Dank und erfülle dem Höchsten deine Gelübde,

15 und rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten und du sollst mich preisen."

16 Aber zum Gottlosen spricht Gott: / "Was hast du von meinen Geboten zu reden und nimmst meinen Bund in deinen Mund,

17 da du doch Zucht hassest und wirfst meine Worte hinter dich?

18 Wenn du einen Dieb siehst, so läufst du mit ihm und hast Gemeinschaft mit den Ehebrechern.

19 Deinen Mund lässest du Böses reden, und deine Zunge treibt Falschheit.

20 Du sitzest und redest wider deinen Bruder; deiner Mutter Sohn verleumdest du.

21 Das tust du und ich schweige; da meinst du, ich sei so wie du. Aber ich will dich zurechtweisen und es dir vor Augen stellen.

22 Begreift es doch, die ihr Gott vergesset, damit ich nicht hinraffe, und kein Retter ist da!

23 Wer Dank opfert, der preiset mich, und da ist der Weg, dass ich ihm zeige das Heil Gottes. "

Gott schweigt nicht (V. 3). Er weiß, was wir tun. Ihm ist unsere Herzenshaltung wichtig. Sie hilft uns, dass zu tun, was Gott wohlgefällt.

Am Tag des Gerichts kommt Gott, Feuer ist um ihn her und er ruft (er ist also nicht leise). Es geht Gott nicht um die Äußerlichkeiten, die wir tun, sondern um unsere innere Haltung. Er ist bspw. nicht angewiesen auf unsere Opfer (in diesem Fall Tieropfer), da er es ist, der die Erde und alles, was sich darauf befindet, erschaffen hat. Gott wartet darauf, dass wir uns zu ihm wenden. Er möchte verherrlicht, ernst genommen werden. Wir sollen Ehrfurcht vor ihm haben.

Lasst uns über unsere Haltung nachdenken.

Psalm 46

5 Dennoch soll die Stadt Gottes fein lustig bleiben mit ihren Brünnlein, da die heiligen Wohnungen des Höchsten sind.

6 Gott ist bei ihr drinnen, darum wird sie festbleiben; Gott hilft ihr früh am Morgen.

7 Die Heiden müssen verzagen und die Königreiche fallen, das Erdreich muss vergehen, wenn er sich hören lässt.

8 "Der Herr Zebaoth ist mit uns", "der Gott Jakobs ist unser Schutz." "SELA"

9 Kommt her und schauet die Werke des HERRN, der auf Erden solch ein Zerstören anrichtet,

10 der den Kriegen steuert in aller Welt, der Bogen zerbricht, Spieße zerschlägt und Wagen mit Feuer verbrennt.

11 Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin! Ich will der Höchste sein unter den Heiden, der Höchste auf Erden.

Gott ist größer und stärker als alles, was kommen mag.

Lasst uns dankbar sein für seinen Schutz und Segen.